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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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wurden jene Kollisionen vermieden, die der Artillerieim Felde so vielfältig geschadet hatten. Daß imKriege von igiZ bis i2 davon wieder abgewichenwerden mußte, lag in der Natur der Sache, wennman bedenkt, daß Preußen in einigen Monaten mehrals Zo Batterien gleichsam aus Nichts hervorriefund gegen den Feind rücken ließ.

Z. Kein Staabsoffizier darf fernerhin zugleich Kompag-nie-Chef seyn, und befehligt schon im Frieden dieAbtheilungen, die ec dereinst gegen den Feind füh-ren soll.

4- Jede Brigade bildet ein in sich abgeschlossenes Ganze,unter einem eigenen Brigadier. Vom Generalkom-mando der Artillerie gehen alle Befehle an die Bri-gadiers.

Z. Oie Regiments-Artillerie ward aufgelöst und dage-gen die leichten Brigade-Batterien vermehrt.

6 . Die Festungs-Artillerie ging ein, und die Besatzun-gen wurden abwechselnd durch Feld-Artillerie gebil-det, welche nun auch mit dem Dienst in den Festun-gen vertraut gemacht wurden.

7 . Oie Einrichtung von Handwerksstätten. Sie be-zweckt vornehmlich Gleichförmigkeit in der Arbeit derverschiedenen Fuhrwerke ir. und einen ermäßigtenPreis, der früher mehr oder minder in der Willkührder Handwerker stand.

8 - Die Einrichtung einer Artillerie-PrüfungS-Kommis-sion, zur Untersuchung und Würdigung aller neuenErfindungen und Vorschläge.

g. Die Ernennung von Artillerie-Offizieren vom Platzin den Festungen.

io. Oie «Einführung der fahrenden Artilleristen statt derStückknechte, und die Abschaffung der Schirrmeister.

H. Die Unteroffizier« der Fuß-Artillerien werden berik-