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zösischen Artillerie vielleicht herrschender waren als in jederZandern. Späterhin durfte der Gebrauch der Artillerie imfreien Felde nicht in den französischen Artillerieschulcn ge-lehrt werden; ein 2Z jähriger Krieg in fast allen Theilender Erde wurde ihre beste Schule.
^n diesem Zeiträume fällt eine sehr wichtige Periodefür die Artillerie, nämlich die der Versuche. Es würdezu weitläuftig seyn, alle, selbst nur die wichtigsten dersel-ben, hier anzuführen, welche in allen Theilen Europa'süber jeden Zweig der Gcfchützwifsenschaft in dieser undden folgenden Perioden geschehen, und wir verweisen des-halb auf dos große Scharnhorfische Handbuch', dasdie genügendsten Aufschlüsse darüber giebt.
Nachdem Robins im Jahre 17^2 dargekhan hatte,daß Newtons Gesetz der parabolischen Theorie nur beieiner geringen Geschwindigkeit der abgeschlossenen Kanonen-kugeln anwendbar fey, beschäftigten sich mehrere gelehrteMänner, besonders aber Bezout, Hukton und Tem-.pclhof mit der Auflösung des Problems, und 1777 setztedie Gesellschaft der Wissenschaften zu Copenhagen einenPreis darauf. Kurz vor der französischen Revolution setzteLombard, auf eine viel bestimmtere Weise als seineVorgänger, die Schußweiten für alle Geschütze jeder Gat-tung fest.
Wenn gleich nicht abgeläugnet werden kann, daß derfranzösische Revolutionskrieg manchen wichtigen und mit-unter wohlthäkigcn Einstuß auf die Geschützwisfenschaftgehabt hat, so ward er doch auf der andern Seite dieVeranlassung zu mehrccn der ausübenden Artillerie höchstnachtheiligcn Mißgriffen. Aus Unbekanntschaft mit denKräften und den Leistungsfähigkeiten der Geschütze singen! z. B. die Neufranken an, die Schußweiten fast unmäßig1 zu übertreiben und das Feuer auf ungeheure Entfernun-gen zu eröffnen. Ihre Feinde, die ihnen darin nicht nach-
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