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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
Seite
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gerechnet. Dann folgt eine Nachweisung von dem, wasec wissen müsse, um dem Stande eines Zeugmeistcrs vor-zustehen, wozu auch der Entwurf des Grundrisses einerFestung gezählt wird, von der einige Abbildungen beige- jfügt sind.

Das S. 2i. abgemalte Geschütz ist dem heutigen sehrähnlich, nur daß es stakt der Traube eine Art Medusen-haupt hak. Oie Lasset« kommt mit der früher» französi-schen fast ganz überein, hat aber äußerlich an den Wän-den ansehnliche Schnörkel. Auch die übrigen Abbildungenweichen durchaus nicht so sehr von den heutigen Gegen-ständen ab, als man glauben sollte, ja manche sind ganzdieselben, z. B. der Oammzieher, die Nothschraube, dieDogelzunge u. a. m.

Unter den guten Gewohnheiten, die er mehr als an-dere Leute an sich haben, oder woran ec sich zeitig gewöh-nen soll, zählt der Verfasser besonders die Gottesfurcht,weil, wenn er mit Pulver und Geschütz umgeht, er seinen 'größten Feind vor sich habe. Bescheidenheit wird empfoh- >len und vor Stolz und Hossarth gewarnt. .

Hierauf folgen zwölf Fragen über das Laden der jBüchsen rr., welche Work für Wort die nämlichen sind,deren Hoyer bei der Erzählung von einem Manuskripte Igedenkt, daS i- verfaßt, und dessen in diesem Aufsatze jschon einmal gedacht wurde. Es scheint daher, als wären ljene zwölf Fragen unter den damaligen Artilleristen gleich-sam reglemenksmäßig gewesen. Auch in der frühemSage vom schwarzen Barthel stimmen beide Manuskriptefast wörtlich überein. Man sinket das letztere ausführlichbeschrieben in HoyerS Zusätze rc. II. 2. S. 1107. u. s.Das unsrige scheint eine Act neuer Auflage von jenem zufeyn, die Hauptsachen sind in beiden die nämlichen, nurdie Sprache des neueren ist etwas weniger unverständlichals die des älteren.