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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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Schlangen, Karkhaunen und Wurfgeschütze statt. Beiden Franzosen befolgte man Karls IX. Edikt von 1572,und hatte folgende sechs Kaliber:

Lanong ZZPfünder» 10 Fuß lang, 6200 Pf. schwer.Loulsvrines oder

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Um das Jahr 1620 wurden jedoch zwei neue Kalibereingeführt, die 24- und die laPfünder. Jene hießen äsmiLanons ä'UspsAno, waren 10 Fuß 10 Zoll lang und wo-gen Zioo Pfund; die andern wurden tzuerr äs Lauon,ä'Lspsßns genannt, waren lo Fuß g Zoll — beide mitEinschluß der Traube — lang, und wogen Zrjoo Pfund.Beide Arten waren bald die einzigen Batteriestücke, dieman mit inS Feld nahm.

Gleich nach dem Antritte seiner Negierung ließ Gu-stav Adolph die schon aus früherer Zeit bekannt gewe-senen Versuche wiederholen, und von geschickten Artilleri-sten neue anstellen. Auf den Grund der daraus hervorge-gangenen Resultate ließ er neues Geschütz gießen, sowohlKanonen als Mörser, die in Hinsicht ihrer Länge, Me.tallstärke und Kalibergröße von den bisher gekannten be-deutend und auf eine vorkheilhaste Weise abwichen. GrafPhilipp von Mansfeld, der aus Gustav AdolphsDiensten in spanische überkrak, brachte Liese Erfindungmit nach den Niederlanden und ließ im Jahre 1622 zuBrüssel, auf Befehl des spanischen Feldherrn Spinola,viele Kationen und Mörser nach jenen Verhältnissen gießen.Die Metallstärke der Kanonen betrug Kaliber am Stoßund /§ an der Mündung. Durch eine besondere Einrich-