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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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Oie deutschen Büchsen meister unterschieden ihr Geschützebenfalls nach dem Gewicht der daraus geschossenen Ku-geln. Zu den Mauerbrechern oder den, Belagerungs-geschütz gchörren:

Die Scharfmetze, welche 100 Pfund Eisen schoß.

Oer Basilisk, der 70 Pfund Eisen schoß.

Oie Nachtigall; sie schoß Ho Pfund Eisen.

Oie Singcrin, die 20 Pfund Eisen schoß.

Oie große Quartanschlange, weiche 18 PfundEisen schoß.

DaS Feldgeschütz bestand auS:

Oec Nothschlangc, die eine eiserne Kugel von 16Pfund schoß.

Der halben Nothschlange, welche 7 Pfund Eisenschoß. Sie ward auch die ocdinaicc Schlange ge-nannt.

Der Falkhanne oder halben Schlange; sie schoß 5Pfund Eisen.

Dem Falko net, das 2 Pfund Eisen oder Blei schoß.

Dem scharfen Tindlein, einem ganz kleinen Gc-

-> schütz, das nur ^ Pfund Blei schoß.

Alle diese Geschützarten wurden auch unter dem all-gemeinen Namen der Karkhauncn begriffen.

In der Mitte des igken Jahrhunderts hakte man ent-deckt, daß die längeren Geschütze eine größere Schuß-weite geben als die kürzeren, und goß daher die Kar-thaunen und Schlangen länger als die Wurfgeschütze, gc-rierh aber dadurch in den entgegengesetzten Fehler undführte Schlangen ein, welche bis gegen Zo Kaliber langwaren. Späterhin fand man erst, daß die übergroßeLänge der Geschütze den Schußweiten ebenfalls nachteilig

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