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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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an), so wie das Ausbohren der Geschützrohre, anfänglichdurch Tritträder und kurz darauf durch Bohrwerke; ebenso die Erfindung des Kaliberstabes uns des Grund-brett es, das anfänglich statt des Quadranten gebrauchtwurde. Der erstere ward freilich erst beinahe 200 Jahre,später, nämlich igeso durch George Hartmann einemMechanikus zu Nürnberg erfunden.. Er enthielt die Durch-messer der steinernen, eifernen und bleiernen Kugeln nachNürnberger Maas und Gewicht, Hier bildeten sichebenfalls die ersten Büchfenmachergilden, die lange vorher,ehe Tarkaglia in der Mitte des löten Jahrhundertsdurch Anwendung mathematischer Grundsätze die Ge^chütz-kunst auf eine höhere Stufe erhob, und ehe noch vonKarl V. und später von den Franzosen Arkillerieschulenerrichtet wurden, durch ihre praktischen Fertigkeiten denRuhm der großen Geschicklichkeit im Treffen behaupteten,und deshalb von allen Macht?» Europas gesucht undtheuer bezahlt wurden,

Don 137s an erschienen auch in Italien bei Belage-rungen und im Seekriege *) Bombarden (viä. kerrsro-räs remeäis ulriusgus korluv-w und 6olss20. 6utsrr bisro-rir ksäusns.) In dem Kriege der Denetiaaec und Ge-nueser von 1378 an, wurden di? Geschütze zuerst in grö-ßerer Zahl gebraucht, und dies hat einige Schriftsteller aufdie irrige Idee gebracht, als hätte man stch >n diesemKriege der Artillerie überhaupt zuerst bedient. Oie Dene-tianer schienen nach mchrern Niederlagen zur See verlo-ren zu seyn, als sie aus Deutschland, und wahrscheinlichvon den süddeutschen Handelsstädten mit denen sie imBunde waren, viele Donnerbüchsen und Düchsenmeistererhielten. Mit ihnen schlossen st? die Genueser in

') lieber den ersten Gebrauch der Artillerie zur See, steheBerkündiger igii. Nr. pz.