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Die Doppelsterne
Entstehung
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Noch müsse» mir hier der frühere» Verdienste Joh» Michell'sermahne», der schon im Jahre 1767/ indem er die Wahrschein-lichkeitsrechnung auf die Verkeilung der Fixsterne am Himmel an-mendete/ gefunden hatte, daß man 500000 gegen die Einheitwetten könne/ daß die Pleiaden nicht zufällig so nahe an einanderstehen, daß sie also sehr wahrscheinlich ein abgesondertes Sternen-system für sich bilden. Er setzt hinzu, daß dieselbe Wahrscheinlich-keit noch viel größer für alle diejenigen Sterne werde, von denenzmey oder mehrere so nahe an einander stehen, daß man sie nurdurch Fernröhre als vielfache Sterne sehen könne, während siedem unbewaffneten Auge nur einfach erscheinen. Er war von derWahrheit seiner Idee, daß diese vielfachen Sterne nicht bloß schein-bar, sondern in der That zusammen gehören, so überzeugt, daßer in seinem Memoire sogar schon von der Möglichkeit der Bewe-gung eines dieser Sterne um den anderen, von eigentlichen Stern-satelliten spricht, die er der Aufmerksamkeit der practischen Astro-nomen auf das angelegentlichste zu empfehlen sucht. Hätten diesezu den allerdings bloß theoretischen, aber darum nicht minder wohlbegründeten Speculationen des englischen Physikers mehr Ver-trauen gehabt, so würden sie schon i. I. 1767 angefangen haben,sich mit diesem Gegenstände zu beschäftigen und selbst der ältereHerschel würde sich seine früheren, unrichtigen Hypothesen er-spart und sich sogleich der Wahrheit, die er durch volle vier undzwanzig Jahre suchen mußte, gewährt haben.

Wanetcn der Doxxclstcrne.) Es ist ohneZweifel sehr wahrschein-lich, daß die Doppelsterne von Planeten und Kometen umgebensind. Um unsere Sonne bewegen sich 11 Planeten mit 18 Mon-den und vielleicht viele Tausende von Kometen: sollten jene Doppel-sonnen nicht auch ähnliche Begleiter habend Auf unserer Erdefinden wir jeden Waffertropfen von lebenden Geschöpfen erfüllt:sollten jene Sonnensysteme ohne Bewohner, ohne alle empfin-dende Wesen seyn d

Wenn aber jene Planeten der Doppelsterne und die Bewoh-ner derselben in der That existiren, wie verschieden mögen sie seynvon allem, was wir hier unten kennen gelernt haben.