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denen der Grund sehr schwer anzugeben seyn mag, ist durch Be-obachtungen und Experimente erwiesen, und die Existenz der-selben kann nicht weiter bezweifelt werden. Sie leitet aber gleich-sam von selbst auf die Vermuthung, daß jene Erscheinung derzwey Farben der Doppelsterne vielleicht denselben Grund haben,und daher nicht reell, sondern nur optisch, nur eine Illusionunseres Sehorganes seyn möge. Der kleinere Stern oder derSatellit hat gewöhnlich nur ein schwaches Licht im Vcrhältnißzu dem größeren. Wenn also jener gleich an sich von weißer Farbeist, so wird er uns doch violet oder bläulich erscheinen, wenn ereinem großen gelben Sterne, oder grünlich, wenn er einem großenrochen Sterne nahe steht. Beyspiele für diese Zusammenstellunggibt es aber in Menge. So ist bey « llarculis und ^ Oassiopeiaoder große roth und der kleine grün; bey § Orionw, i Oancri,^ O^gni, o Oentauri der große gelb und der kleine blau u. s. w.Allein auch an Ausnahmen von dieser Regel fehlt es nicht. Sotrifft man ungemein oft einen kleinen blauen Stern neben einemgroßen weißen, wie in ^riotis, e kersei, /3 Orion, ö Oe-rninoruin, a Deonis, /Z Lcorpii, a Lerxontis u. s. f. Da hierweder Roth noch Gelb ist, woher soll die complementäre blaue Far-be kommen? — Bey andern Doppelsternen sind sogar beyde blau,wie bey § Zorpentis, 5f) ^nstroinackae, v Oraoonis, 28 ^n-ckroineckas u. a. Bey ^ ^nckrorneckao ist der große orange, undder kleine smaragdgrün; bey ö Orion ist der große weiß und derkleine purpurroth; bey ou Einhorn ist der große gelb, und derkleine blutroch; bey L im südlichen Schiffe ^rgo ist umgekehrtder große blau und der kleine dunkelroth u. s. w. Nicht mindermerkwürdig sind in Beziehung auf ihre Farben die vier folgendenDoppelsterne, die Herschel erst im verflossenen Jahre 1833entdeckte:
Rectasc. . . Poldistanz
-ch 47' . . 20° 53' .
1l? 30' . . 50° 44' .
14'' 48' . . 110° 39' .
15^ 10' . . 44° 31' .
4
. 100" beyde stark roth
. 10" beyde tief gelb
. 15" gelb und orange
. 10" beyde röthlich.