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Die Doppelsterne
Entstehung
Seite
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wahrend die Axe des andern, den der Stern beschreibt, durch denWeltpol geht.

(NNle diesem Asctztheile begegnet werden bann.) Für die Be-wohner der Pole fallt Pol und Zenith zusammen, oder beyde sindin einem und demselben Punct des Himmels, daher dort dasVerfahren, den Stern immer in dem Felde des Fernrohrs zu er-halten, so ungemein einfach ist. Für alle andern Puncte der Ober-fläche der Erde aber sind diese beyden Puncte von einander ver-schieden und zwar, wie es für sich klar ist, um eben so viel Gradeverschieden, als der Beobachter selbst von dem Erdpole absteht.Wien z. B., dessen geographische Breite oder dessen Abstand vomÄquator 48 Grade beträgt, ist von dem Nordpole der Erde um42 Grade entfernt, und daher beträgt auch, für diese Stadt,der Winkel jener beyden Kegelaren eben so viel oder 42 Grade.

Wenn man eS daher in Beziehung auf jene Beobachtungs-art in Wien eben so bequem haben wollte, als unter dem Pole,so gäbe es dazu nur zwey Mittel. Man müßte die Axe der Erdeum 42 Grade über unseren Horizont erheben, oder aber die Axedes Fernrohrs um eben so viel gegen diesen Horizont erniedrigen.Das erste steht nicht in unserer Gewalt, und wir würden es auchnicht thun, wenn wir gleich könnten, weil wir dadurch unserenWohnort in die Mitte der kalten Zone versetzen, und uns unterdie ewigen Eisberge jenes Klimas begraben müßten. Dieses aberhängt allerdings von uns ab, und kann überdieß von jedem Me-chaniker ohne aller Mühe ausgeführt werden.

Indem wir also unser Fernrohr in allen seinen Einrichtun-gen ganz ungeändert lassen, wollen wir nur die bisher vertikaleSäule, den Fuß desselbeu, um 42 Grade gegen Norden neigen,und in dieser Lage auf irgend eine Art befestigen, so daß sie, nichtwie zuvor durch das Zenith, sondern daß sie durch den Pol geht,und daher mit dem Horizont auf der Nordseite desselben, einenWinkel von, 48 Grade bildet, der gleich unserer geographischenBreite ist. In dieser Lage wird der Kegel, welchen das unter ir-gend einem bestimmten Winkel gegen diesen so geneigten Fuß desInstruments gestellte Fernrohr beschreibt, wieder genau in allen