2 !)
oder wenn, wie dies; in der That öfter der Fall ist, jeder dieserbeyden Sterne wieder ein Doppelstern im engeren Sinne desWorts d. h. wen jeder derselben wieder von einem kleinen, undihm sehr nahe stehenden Sterne begleitet ist.
(Eigene r-civegung aller.Fixsterne.) Es ist bekannt, daß beynahekein einziger der sogenannten Fixsterne, auch der nicht doppelten,seinen Ort am Himmel unverändert beybehält, und daß sie daheralle diese Benennung von fixen Sternen in der eigentlichen Bedeu-tung des Wortes nicht verdienen. Sie verändern sämmtlich ihreStelle, und wenn gleich diese Veränderung nur sehr langsam vorsich geht, so-wird sie doch in der Folge der Zeit sehr merklich. Erstin den letzten Tagen hat Baily diesen interessanten Gegenstandnoch einmahl mit der größten Sorgfalt untersucht und in demfünften Theile der Memoiren der kön. astron. Gesellschaft in Londonein reiches und genaues Verzeichnis; dieser eigenen Bewegungengegeben. Man sieht daraus z. B. die eigene Bewegung fol-gender Sterne während einem Jahrhundert:
in Rectasc.
in Declin.
cr
Ilootis . .
. . 12t. Sec. .
- - 194 Sec
<7
Oeoconis .
. - 120
„
. . 182
s
Oi'sas inaj.
(2
—I
. . 61
1-
Lcti . .
. . 181
. . 92
»
40
IllriOani
. . 222
,>
. . 339
47
lllililoni
. . 430
»
. . 83
24
Ilepdei .
. . 599
. . 3
>>
61
cxgni . .
. . 505
» '
. . 339
Lassioxeias
. . 571
» '
. . 150
»
Ähnliche, wenn gleich meistens geringere Bewegungen be-merkt man an allen andern Sternen. Die Astronomen haben vondieser „eigenen Bewegung der Fixsterne," wie sie dieselbe nennen,noch keinen Grund angeben können, und sie beschränken sich daherdarauf, die Größe derselben durch Beobachtungen mit Genauigkeitzu bestimmen, in der Hoffnung, auf diesem Wege auch einmahl,wenngleich wahrscheinlich sehr spät, die Ursache dieser auffallen-den Erscheinung zu entdecken.