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Dritter Band (1833) M bis R
Entstehung
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467
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Peel (Sir Robert)

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legt hatte und P. zum zweiten Mal Minister des Innern war, wurde (1828) aufseinen Betrieb eine Commission ernannt, um den Zustand der höhern Civilge-richte zu untersuchen und Anordnungen zur Abkürzung des Proceßvcrfahrensvorzuschlagen.

Der Graf von Liverpool ward im Febr. 1827 durch eine schwere Krankheitden Staatsgeschäften ganzlich entzogen und es begann der Kampf ber Parteien.Er hatte durch seine Persönlichkeit und die Redlichkeit seiner Gesinnungen, mehrals durch Geisteskraft, die an Talent,. Charakter und Grundsätzen ungleichen, jawiderstreitenden Bestandtheile des Ministeriums zusammengehalten, und um diegefahrliche Frage über die Ansprüche der Katholiken zu umgehen, eil. Gleichge-wicht der Meinungen unter seinen Amtsgenossen zu behaupten gesucht. Canningstand Eldon, Wellington und P. in Beziehung auf die wichtigsten Fragen der in-nern und außen: Politik schroff entgegen. Unter seinen Amtsgenossen konnte nurP. sein Mitbewerber um die höchste Stelle im Staate sein, die das Ziel seines ge-rechten Ehrgeizes war. Die Ansichten, die er im März 1827 zu Gunsten der Ka-tholiken und für eine Veränderung der Getreidegesetze ausgesprochen hatte, trenn-ten ihn auf immer von der Torypartei. Die Stimme der öffentlichen Meinungbrachte ihn an die Spitze der Verwaltung. P. hatte sich der Aristokratie zu sehrhingegeben, seine Grundsätze zu entschieden ausgesprochen, als daß er hätte neu-tral bleib-m können, obgleich er sich in der ersten Versammlung des Parlamentsnach der Ernennung des neuen Ministeriums auf die sogenannten neutralen Bänkesetzte. Er nahm das Wort, über seinen Austritt aus dem Ministerium Ausschlußzu geben. „Seit meinem Eintritte in das öffentliche Leben", sprach er, „habe ichden Ansprüchen der Katholiken einen kräftigen Widerstand entgegengesetzt, wie esnach meiner Ansicht unsere Verfassung fodert, und ich bin meiner früher ausge-sprochenen Meinung noch in ihrem ganzen Umfange treu. Ich halte die, für dieKatholiken gefoderte Gewährung politischer Rechte für eine Maßregel, welche ge-fährliche Folgen haben und auch dahin führen muß, das Bestehen der herrschendenKirche in Irland zu bedrohen. An Allem, was in Beziehung auf diese Frage ge-schehen ist, habe ich einen thätigen Anlheil genommen, und kann daher nicht län-ger Mitglied einer Verwaltung bleiben, in welcher ich allem Ansehen nach der ein-zige Minister sein würde, der den Katholiken entgegen wäre, deren Ansprüche ichmit der Verfassung des Landes, mit dem Wohle und der Sicherheit der Kirche fürunvereinbar halte." Nach diesen Erwägungen, fuhr er fort, habe er den Ent-schluß gesaßt, sich zurückzuziehen, wofern Canning an das Ruder komme, der ineiner solchen Stelle mehr als je seine Lieblingsmeknungen begünstigen könne. Wäh-rend er dem offenen Charakter seines „ehrenwerthen Freundes" volle Gerechtigkeitwiderfahren ließ, hoffte er, von ihm gleiche Anerkennung zu finden, und wie dieübrigen fünf, aus ihren Ämtern geschiedenen Tories verwahrte er sich gegen denVorwurf, daß eine Verabredung über den gemeinschaftlichen Austritt stattgefun-den habe, um den König bei der Bildung eines Ministeriums in Verlegenheit zusetzen. Jeder von ihnen sagte er, habe nur auf die Stimme seines Gewissensgehört. Er habe gewünscht, setzte er hinzu, mit der ehemaligen Verwaltungvereinigt zu bleiben, wenn sie den unter Lord Livervol befolgten Grundsätzen treugeblieben wäre; er sei mit seiner Lage zufrieden gewesen, er habe keine Verände-rung, keine Beförderung verlangt, und wäre irgend eine Einrichtung getroffenworden, dem ersten Minister den ihm gebührenden Einfluß zu geben, aber zugleichdie früher befolgten Grundsätze festzuhalten, so würde er gern Minister gebliebenund neben oder unter Canning gearbeitet haben. Die Beharrlichkeit, mit wel-cher P. seither seine Meinung ausgesprochen hatte, setzte ihn bei diesen Vcr-bandlungen in eine günstige Stellung, und man konnte ihm das Verdienst festerGesinnung nicht absprechen. Hatten die Tories ihre Entlassungsgesuche verabre-

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