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Dritter Band (1833) M bis R
Entstehung
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344
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344 Orientalische Literatur

»;euti!m" (Leipzig 1832), durch Berücksichtigung der neuesten grammatischenUntersuchungen und sorgfältige philologische Erklärung. Aus der rabbi Ni-schen Literatur führen wir nur an: Iost's neue Ausgabe derNiscüna" mitdeutscher Übersetzung (Berlin 1832) und Zunz'sDie gottesdienstlichen Vortägeder Juden historisch entwickelt" (Berlin 1832), welche Schrift äußerst genaueUntersuchungen über die rabbinische Literatur enthält. Eine gründliche Beurthei-lung des Textes des chaldäischen Übersetzers Onkelos lieferte Luzzato in seinem rab-binisch geschriebenen Werke:Oüeü xer" (Wien 1830). Die von Chiarini be-gonnene französische Übersetzung desl'almucl" (Warschau 1831) ist kein sehrzuverlässiges Werk. Für das Chaldäische sind zu bemerken: Harris'LIe-uients ok tüe cüalckee lanAua^e" (London 1822); Winer'sGrammatik desbiblischen und targumischen Chaldaismus" (Leipzig 1824); Winer'sEhaldäi-sches Lesebuch" (Leipzig 1825); Hirzel,De (üüaltlaismi biblici or-Aine" (Leip-zig 1830). Das Syrische erhielt eine neue kurzgefaßte Sprachlehre in Uhlc-mann'sElementarlehre der syrischen Sprache" (Berlin 1829). Aus der kirch-lichen Literatur der Syrer wurden Abschnitte behandelt in Hahn's und Siessert'sl^ürestomatüia Striaen sive 8sncti Lpüraewi carwiua selecta" (Leipzig 1825);(^ommentatio critica cle Lpürsemo Lz^ro sacrae scripturae interprete", vonCasar von Lengerke (Halle 1828), und von Wegnern,Nanicüaeorum instulgen-tiae" (Leipzig 1827). Ein wichtiges historisches Werk aus der syrischen Literaturist von Forshall zu London angekündigt:I'üe annals ok LIias, inetropolitaa obXesikis". Das Arabische bietet einen reichen Stoff für literarische Arbeitendar. Die Grammatik erhielt ein ausgezeichnetes Werk in der neuen Ausgabe derdraminaire arade" von Silvestre de Sacy(2Bde., Paris 1831); womit manverbinden kann Dessen^utbolo^ie Arawmaticale arabe" (Paris 1829), wel-che letztere Auszüge aus arabischen Originalgrammatiken enthält. Ewald behan-delte in seiner0lrammatica critica üo^uae arabicae" (Leipzig 1831) dieSprachlehre nach der historisch-genetischen Methode. Die arabische Metrik schilderteFreytag in seinerDarstellung drr arabischen Verskunst" (Bonn 1830); auchist sie in den Sprachlehren von Sacy und Ewald abgehandelt. Für die Lexikographieward begonnen Freytag'sI^exicon arabico-Iatmum" (Halle 1830, 4.). Auf dieSprache des gewöhnlichen Lebens ist berechnet:victionnaire kranyais-srabe" vonEllious Bokhtor und Caussin de Perceval (Paris 1829). Eine größtentheils poetischeChrestomathie lieferte Grangeret de la Grange in seiner^ntstolo ^ie arabe" (Paris1828). Aus der historischen Literatur erschienen mehre wichtige Werke; zu be-merken sind:Incerti auctoris über «le expugnatione Uempüicüs et ^lexan-striae", von Hamaker (Leyden 1825);^bulkeckae bistoria anteislsmica", vonFleischer (Leipzig 1831);laberistanensis annales regum ate;ue legatorumvei", von Kosegarten (Greifswald 1831);lüber concinnitstis nominum",aon Wüstenfeld (Göttingen 1832). Übersetzt wurden folgende arabische Reisebe-schreibungen:'Travels ok Ibu Latuta", von Lee (London 1829);Travels ok.^laearius, patriareb ok ^utiocüia", von Belfour (London 1829). Die arabischeMünzkunde, eine wichtige Hülfswissenschaft der Geschichte, erhielt vorzügliche Be-reicherungen in den Werken von Frähn zu Petersburg:Recensio uumorumHluüamweckauorum acackemiae imp. scient. ketropoütanae" (Petersburg 1826);

Drei Münzen der Wolgabulgaren" (Petersburg 1830);Die Münzen derChane vom Ulus Dschutschis" (Petersburg 1832);Die ältesten arabischenNachrichten über die Wolgabutgaren" (Petersburg 1832). Von den wissen-schaftlichen Werken der Araber erschienen unter andern folgende: , Moosig ool<janoon, a weeücal worü", arabischer Text (Kalkutta 1828);?utavva ^leui^Firi, a collection ok opinions ancl precepts ok moüawmetlau law", arabischerText (Kalkutta 1829);l'üe al^ebra ok Aloüamweck Ken Uusa", übersetzt von