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Dritter Band (1833) M bis R
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343
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Orientalische Literatur

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i/ Ein arithmetisches Werk ist:IAlavati", in das Persische aus dein Sanskrit des^ Bhascara Acharya von Feizi übersetzt (Kalkutta 1827). Aus der historischenLiteratur bemerken wir: ,MircImndi Historie dusnevidarum", herausgegebenvon Wilsen (Berlin 1832); ,M«zoIul< ool tuvvureeleü" (Kalkutta 1827);s)f Skeikk Uoüammed ^.li ttuxiu", von Belsour (London 1831), und als über-sitzungen: Ferishta'sllistnr)- of tüe MÄkomedun ^o^ver in India", von Briggs^(London 1829); Neamet Ullah'sHistor^ of tüe ^eiAkuns", von Dorn (London

1829); «5Hakzi ketlmut Xkun", von Elliott (London 1831);Neinoirs^!k» pf tke empernr .jutmngueir", von Price (London 1829);Alemvirs ot' tüe

wogbul emperor Hunm^mi", von Stewart (London 1832);Tüe ^eo^rujiln-cgl Vöries ok Sudilc Iskukuni" (London 1831); lüstc»^ of tüe eurl^ kiri^s oiLersia", nach Mirkhond von Shea (London 1832).

Die armenische Sprache gehört auch zu dem indisch-persischen Stamme.Für die Bekanntmachung ihrer Literatur sind besonders die zu Venedig ansässigeniG armenischen Mönche oder Mechitaristen (s. d.) thätig, welche auch Sprach-huu lehren und Wörterbücher herausgegeben haben. Eine Sammlung armenischer»d: Elassiker ist von ihnen begonnen worden (1826 30), deren bereits erschieneneW Bande die Schriften des Esnik Kolpensis, des Moses Ehorenensts und des Veu8» tan enthalten. Die Herausgabe des Nerses Clajensis ist von Eappelletti zu Ve-nedig angekündigt. Außerdem erschienen:düoix de luldes ui-itieuiennes dudacteur Vurtun", mit einer französischen Übersetzung von St.-Martin (Paris1839); ,/1A« tiistor^ of Vurtun und ok tlie liuttle oltbe ^rmeniuns", übersetztvon Neumann (London 1830); Neumann's^runslutiens krom tüe Chineseund ^rmenian" (London 1831); Michael Chamich'sHistvr^ c>t -^rmeniu",übersetzt von Avdall (Kalkutta 1827). Auch die georgische Literatur hat neueBearbeiter gefunden, besonders in Klaproth und Brosset zu Paris. Als Elemen-tarbuch ist zu bemerken: Klaproth'sVcxmlmlaire et grmnmmre de la languegeorgienne" (Paris 1827). Aus der historischen Literatur erschien:(Arnni-gue ^sor^ienne", übersetzt von Brosset (Paris 1830). Uber die georgischePoesie, namentlich den RomanlAriel", und andere die georgische Literatur be-treffenden Gegenstände hat Brosset viele Nachrichten imImirmd asiatilpie"mitgetheilt.

Das Studium der semitischen Sprachen und ihrer Literaturen wirdbei den neuen Erweiterungen der orientalischen Philologie nicht vernachlässigt.Für das Hebräische haben wir neue schätzbare Wörterbücher erhalten in Gesenius' ,/IAemurvs plülolegicus crüicus linAime üebraeae et clmldaeae ve-teriz testumenti" (1. Abth., Leipzig 1829, 4.); DessenI^exicon mummlebebraicuin et cüsldaicum" (Leipzig 1833); Wiener'sI^exicon wunuulelrebraicmn et clmld-rieum" (Leipzig 1828). Unter den neuen Sprachlehrensind zu bemerken: Lee'sdrannimr vi tüe üebrew laiiAua^e" (London 1827),Ewald'sKritische Grammatik der hebräischen Sprache (Leipzig 1827), undDesselbenGrammatik der hebräischen Sprache in vollständiger Kürze." (Leipzig 1828), in welchen letztern Werke die genetisch - historische Methode beider Entwickelung der Sprachgesetze mit Scharfsinn befolgt ist. Über die hebräi-schen Schriftarten oder Alphabete hat Hupfeld gründliche Untersuchungen geliefert,in Ullmann's und Umbreit'sTheologischen Studien und Kritiken" (Hamburg

1830). Unter den Übersetzungen bemerken wir nur: Rückert'sDie hebräischenPropheten" (Leipzig 1831), weil darin mit der dem Verfasser eignen Sprachge-wandtheit der Urtext in seiner Kürze und Kraft auf eine bisher noch nicht gekannteWeise dargestellt ist; nur wäre zu wünschen, daß Rückert mitunter bessern Erklä-rungen der einzelnen Stellen gefolgt wäre. Unter den neuesten Commentaren zeich-ttet sich aus: Maurer'sdommentariu? gramirmticus criticus in vetu? lest»-