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Dritter Band (1833) M bis R
Entstehung
Seite
342
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342 Orientalische Literatur

sophie, Rhetorik; z. B.Vedanta Sara, vr elements ol tkeolog^ accordiiigto ttre Vedas" (1829) ;V)avakara tatvvs, a treatise on ssidicial proceedmgz"(1828).

Die neuern Sprachen Vorderindiens werden vorzüglich durchEngländer bearbeitet. Unter den zahlreichen hierher gehörenden Schriften bemer-ken wir für das Bengalische: Haughton'skudiments ol benAali Aram-mar" (London 1821); Morton'svictionar^ ol tke bevAali lanFusge" (Kal-kutta 1828); Haughton'sBengali selections" (London 1822). Für dasHindustanische, welches in Dekan gesprochen wird und mit besonderer Vor-liebe von den Englandern bearbeitet worden ist: Garcin de Tassy'skudimens de1a lanFiie kindoastam" (Paris 1829); Shakspear'sKictianar^ kindustania «d eu^Iisb" (London 1820); Michael'sKalilatl Hindi, or Iliudi stories"(London 1829). Für das Ta mulische: Anderson'sRudiments ok ta-mul grammar" (London 1821). Für das Telingische: Campbell'svictin-nar;- ok tlie telouAun lariAua^e, commonl^ called tlre (üentoo" (Madras1821); Morris'l'elooAou selections" (Madras 1823). Für das Mahrat-tische: Van Kcnnedy'svictiunar^ a5 tlie malrratta Ian^,raAe" (Bombay1824). In dem Dialekte Bridsch Bakha erschien ein historisches Werk:,,(3!i1mtrÄ i'rukasli; a biuFraptlical account ol (üikutru 8al, Ra)a uk Leon-dellitmnd", von Lal kuvi, herausgegeben von Price (Kalkutta 1829). DasSingale sische, oder die Sprache der Insel Ceylon, behandelt Chater in sei-ner(ürammar ol tlie ciii^alese lan^na^e" (Colombo 1819). Aus der singa-lestschen Ltteratur ist herausgegeben:Vakkuu Kattanna>va und Rolan Kattan-uavea, ciriAalese poems, descriptive ol tke <üez-Ion System vi dewunolvA)-"übersetzt von John Callaway (London 1839).

In Bezug auf die persischen Sprachen hat jetzt das Studium der al-ten persischen Sprache begonnen, welche wir Zend nennen, und in der die Zo-roastrischen Religionsbücher, oder der Züend ^vesta, geschrieben sind. Es ist näm-lich die Herausgabe der Zendbücher mit Hülfe der Lithographie angefangen wordenin Bucnouf'sVendidad 8ade, l 'un des livres de ^oroastre" (Paris 1839 33, Fol.) und Olshausen'sVendidad; l^end ^.vestae pars vicesima"(Hamburg 1829, 4 ), von welchem letztern aber erst wenig erschienen ist. DurchBenutzung dieses Textes hat man nun die Grammatik der Sprache zu erforschengesucht, welches vorzüglich geschehen ist durch Burnouf in einigen Aufsätzen imlournai asiatiyne" und durch Bopp in einigen Recensionen in denJahrbüchernfür wissenschaftliche Kritik" und in seinerVergleichenden Sprachlehre" (Berlin1833). Für das Pehlewi ist bisher noch nichts geschehen. Das Parsi istdas sogenannte Neupersische, welches schon seit geraumer Zeit in Ostindien undEuropa bearbeitet wird. Aus dieser Literatur erscheint in England und Ostindienso viel, daß wir nur einige der bemerkenswerthern Werke anführen können. Fürdie Lexikographie sind wichtig:Kalt kulsum or tke seveu seas; a dictionar?and ^rammar ol tlle persian lavFuaAe", von dem verstorbenen König von Oude(7 Bde., Luknow 1822, Fol.) und Richardson's?ersian dictionar?", vermehrtvon Johnson (London 1829). Für die Grammatik: Jones'<4rammar ol tbepersian language", neu bearbeitet von Lee (London 1828). Die alten persischenReligionsbücher betreffen: Vullers'Fragmente über die Religion des Joroaster,aus persischen Schriftstellern gesammelt" (Bonn 1831). Das große historischeGedicht:8ctlatiname", ward im Original herausgegeben von Turner Macan(4 Bde., Kalkutta 1829). Eine , (chrestowatlna 8ekanawiana" hat Vullersangekündigt. Eine abgekürzte englische Übersetzung des Gedichts erschien von At-kinson (London 1832). Das moralische GedichtRustan", von Saadi, ist durchMoolvy Jumnuzuddy, einen Mohammedaner, zu Kalkutta herausgegeben (1828).