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Dritter Band (1833) M bis R
Entstehung
Seite
340
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340 Orientalische Literatur

isn?" (London 1825);(übinese Mtirsl waxilN8", von Davis (Macao 1823).Zahlreiche Aufsatze über chinesische Literatur von Klaproth findet man im pariser2ourual ssiati ^ue" und in Remusat'sNouveaux meisnges asiatic^ues" (Pa-ris 1829).

In Bezug auf die noch sehr wenig bekannte japanische Literatur sindzu bemerken: Rodriguez'sKlemens cke la ^rammaire )axonai8e" (Paris 1825),nebst der japanischen Grammatik im 11. Bande derVerkantielin^en van beibataalscb Aevootscüzp van Iean8ten en rveten8cdappen" (Batavia 1826);Medhurst'sLllFlisb ao6 japane8e, anck )apsne8s anck englisü vecabular)" (Ba-tavia 1830) und einige Übersetzungen von Klaproth:San Kokkt8vn ran to 8et-,ou: ^er^n general 6e8 troi8 rc>^auine8" (London 1832);iXipon on stai itsiran, ou bistoire 6es Vairi8 vu empereurs 6u llapon" (London 1833). Deraus Japan zurückgekehrte deutsche Gelehrte Siebold hat auch über die Literaturdes Landes Mittheilungen angekündigt. Die bisherigen europäischen BesucherJapans waren in der Kenntniß der Landessprache sehr schwach und haben uns inBezug auf sie wenig genützt.

Für die Kenntniß der mongolischen Sprache haben wir ein Paarwichtige Hülfsmittel erhalten, in Schmidt'sGrammatik der mongolischenSprache" (Petersburg 1830) undGeschichte der Ostmongolen, verfaßt vonSsannang ssetsen chungtaidschi", im mongolischen Original und in deutscher Über-setzung herausgegeben von Schmidt (Petersburg 1829). Für dasMandschui -sehe, welches zu den tatarischen Sprachen gehört, erhielten wir eine(Are-stomatbie manelcüone" , von Klaproth (Paris 1828) und eine0lrammaire6e la lanAue manckcboue", von Gabelenz (Altenburg 1832). Ein neues Lexi-kon der Mandschusprache ist zu Paris im Druck. Aus der dschagataischenLiteratur, deren Sprache auch eine tatarische Mundart ist, wurden übersetzt:Ne-mair8 ok i^ebir eckclin Alubammeck Laber, em^eror of 1Imcku8tan", vo- Leyden(Edinburg 1827) undAlultu^ät 3 "imnr)-, er autabio^rapbical memoir8 of tbeÄleAuI emperor limur", von Eh. Stewart nach der persischen Übersetzung (Lon-don 1830). Das Türkische, eine tatarische Mundart, ward in mehren Schrif-ten bearbeitet. Eine treffliche Grammatik, welche auch von den altern Dialekten,dem Oigurischen, dem Dschagataischen, dem Kaptschakischen, Nachrichten undProben liefert, ist Davids'(3rammar r>f tbe tu?bi8b lanAva^e" (London 1832).Kürzer, und hauptsachlich nur die Sprache des gewöhnlichen Lebens berücksichti-gend ist Hindoglu'sTürkische Sprachlehre" (Wien 1829). Im Fache derLexikographie erschienen: Rhasi'sLictionnaire tranhoi8-turc" (Petersburg1828) undI^ogbati turbi", Türkisch und Persisch; Bianchi'sVocabulairet'ran <;aiZ -tiil -c" (Paris 1831). Zu Kahira erschienen 1827 in türkischer Sprachedie türkischen Annalen des Wassif Efendi, die türkische Chronik des An-weri Efendi, und viele Bücher über Religionsunterricht, amtlichen Styl, Ma-thematik, Medicin, Kriegsdienst, Schiffbau, Artillerie, welche man verzeichnetfindet imNouveau journal agistiyue" (Bd. 8). Die zu Kahira seit 1828 her-ausgegebene Zeitung:>VaIra'i m>8ri)je", d. i. Ägyptische Begebenheiten, erscheintArabisch und Türkisch. Die auf Kandia erscheinende Zeitung:l^akai Kirickgje",d. i. Kretische Begebenheiten, wird Türkisch und Griechisch abgefaßt. Die konstan-tinopolitanische Zeitung: ,,'I'sbrvim ei wabai", d. i. Tafel der Begebenheiten, er-scheint in türkischer Sprache. Ein ähnliches Blatt daselbst wird in französischerSprache herausgegeben. Unter den neuern Übersetzungen aus dem Türkischen be-merken wir: Mitchell sHistor^ vi tbe maritime war8 of tbe l ^urbs", von HajiKhalife (London 1832) und Hammer'sIbe travek ot Lwli^a Liencki" (Lon-don 1833);^nnals ol tbe turbi8b empire from 1591 to 1659", von Fräser(London 1832).