Octoberfest in München
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irländischen Mitglieder, wurden nur einzelne strenge Verfügungen gemildert, 'wasvornehmlich durch O'C. bewirkt ward, in seinen wesentlichen Bestimmungen aberwurde das Gesetz angenommen, da die gleichzeitig verheißene Umgestaltung derkirchlichen Verhaltnisse in Irland eine Bürgschaft für die guten Absichten derMachthaber gab. Die Regierung blieb beharrlich dem Entschlüsse treu, den LordGrey schon am 8. Mai 1832 im Oberhaufe ausgesprochen hatte, unparteilich gegendie beiden in Irland streitenden Parteien zu handeln, keinen Parteitriumph, son-dern nur den Sieg der guten Ordnung zu erstreben. Nach dem neuen Zehntengesetzesollen von 1834 an alle Zehnten oder die dafür vertragsmäßig bestimmten Äblös-gelder nicht mehr von dem jedesmaligen Inhaber, sondern von dem Eigenthümerdes Bodens bezahlt werden, und nach dem im Iun. 1833 genehmigten Antragedes Lords Althorp erhalten die durch die Zehntenverweigerung bedrängten Geist-lichen für die Rückstände der Jahre 1831 und 1832 und die Zehnten des Jahresj833 einen Vorschuß von der Regierung, die sich dafür durch eine Grundsteuervon den Ländereien der säumigen Zehntpflichtigen entschädigen wird,wm zi-. hatte, als das lange erstrebte Ziel seines Ehrgeizes, ein Sitz im Par-
lament, erreicht war, mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Er trat im späternAHM Wer auf diesen Schauplatz; er war gefürchtet, unbeliebt bei der aristokratischenMehrheit, Katholik, der verhaßte Aufreger, plötzlich aufgedrungen der frostigenVersammlung, wo einst sein lebendiger Landsmann, Henry Grattan, verwelktwar. Jedes Auge war auf ihn gerichtet, aber nicht zu bewundern, jede Lippe ge-Mzch spitzt, aber nicht zu ermunterndem Beifall. Kein Wunder, daß der Mann, vonMM dessen gewaltiger Beredtsamkeit in Volksversammlungen so viel verlautete, an-fangs keinen Eindruck machte. Er schien den neuen Boden erst zu erproben, eheer fester auftrat. Gewann er, alle Ungunst der Umstände besiegend, endlich den-Mut noch Beifall und Einfluß, so verdankte er es seiner geistigen Kraft, wie seinerFeinheit und seinem gewandten Wesen. Er hat, seit er im Parlament ist, seineRednergabe sehr ausgebildet, und mit dem Vertrauen auf seine Kraft ist das Bewußt-sein seiner Überlegenheit gestiegen. Fällt er auch zuweilen zu sehr in den Fchler,sich an die abgegriffene Seite einer Frage zu halten, so wirft er sich doch gewöhnlichsogleich auf den Kern der Sache, ohne, wie viele Rechtsgelehrte im Parlament,in den Höhlen und Winkeln einer Frage sich aufzuhalten, und es ist die volle An-sicht der Sache, die er auffaßt und festhält. So in seiner ausgezeichneten RedeüberBuxton's Antrag auf die Emancipation der Sklaven im Iun. 1832, wo ermehr auf die Gerechtigkeit als die Nützlichkeit und Zweckmäßigkeit der Maßregeleinging. Der Styl seiner Beredtsamkeit ist kräftig aber incorrect; keine Gedrängt-heit in seiner Darstellung, und nur wo lebhafte Gemüthsbewegung ihn ergreist,macht er tiefen Eindruck. Er kennt die Grundsätze der Kunst, die Zerstreuungenseines öffentlichen Lebens aber haben ihn gehindert, sie auszubilden, und es kön-^ nen daher nur wenige seiner Reden als Muster politischer Beredtsamkeit gelten.
Sein Äußeres unterstützt den Eindruck seiner Rede; eine hohe kräftige Gestalt,, F freies und lebendiges Geberdenspiel, beweglicher Gesichtsausdruck, ein Helles offe-nes Auge. Der irische Accent in seinem feinsten Dialekt schadet der klarsten und-s biegsamsten Stimme nicht, die in jedem Winkel des schlecht gebauten Hauses hör-M bar ist, obgleich er leiser als andere Redner spricht. O'C. im Hause der Gemeinen'st jedoch nicht der irische Sprecher in Volksversammlnngen. Er scheint dort stetsA« bemüht zu sein, den Flug der Beredtsamkeit, mit welcher er über die Mengeherrscht, niederzuhalten, während er hier jedes Mittel benutzt, die LeidenschaftenB aufzuregen.
»z - Octoberfest in München. Alljährlich am ersten Sonntag des Octo-
bers wird seit der Vermählung des regierenden Königs mit Therese, Prinzessinvon Hildburghausen, ein allgemeines Volksfest gefeiert, das sich über die