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ris, wo die bei Gelegenheit der Taufe des Königs von Rom gegebenen prachtvol-len Feste dieser Stadt ein doppeltes Interesse gaben, und kehrte im Herbst überHolland nach Schlesien zurück.
Als die politischen Verhältnisse zu Anfang des Jahres 1813 es fast zur Ge-wißheit machten, daß auch Preußen das Schwert für feine Befreiung ziehen werde,suchte N. eine Anstellung bei einem Cavalerieregiment nach, und der König versetzteihn zu dem damaligen schlestschen Uhlanenregiment als Stabsrittmeister. Dieschlestschen Stande beschlossen für den bevorstehenden Krieg die Errichtung einesNationalhusarenregiments, und erhielten die Befugniß, die Offiziere desselben zuwählen und dem König zur Bestätigung vorzuschlagen. N. wurde von seinenMitstanden zum Escadronchef erwählt und vom König bestätigt. Da indeß beidem Ausbruche des Kriegs die Bildung dieses Regiments noch nicht beendigtwar, N. aber sogleich Antheil an dem begonnenen Feldzug nehmen wollte, trat erbei dem Uhlanenregiment ein, mit welchem er in der Schlacht bei Bautzen sich aus-zeichnete. Als während des Waffenstillstands die Bildung des schlestschen Natio-nalhusarenregiments vollendet war und N. das Eommando der Escadron über-nehmen sollte, ward er zum Adjutanten des Generals Blücher ernannt und zumwirklichen Rittmeister befördert, wodurch er aus dem Verhältniß zu jenem Regi-ment ausschied. Nach der Schlacht bei Leipzig ward N. zum Major ernannt undfür die Schlacht von Paris erhielt er das eiserne Kreuz erster Classe. Als nach ab-geschlossenem Frieden das Hauptquartier des Generals Blücher aufgelöst wurde,blieb N. persönlicher Adjutant des Generals und begleitete denselben auf der Reisenach England und späterhin ins Vaterland zurück. Auch in dem Feldzug 1815blieb N. in seinem frühern Verhältniß als Adjutant bei ihm. In der Schlacht bei ^Ligny rettete N. dem Feldmarschall Blücher daS Leben, als diesem bei einem, ineigner Person angeführten Cavalerieangriss das Pferd erschossen wurde und erlängere Zeit unter demselben liegen mußte. Nach Beendigung des Feldzugs blieb IN. wieder als Adjutant bei dem Feldmarschall und wurde 1818 zum Obersten er-nannt. Bis 1819, wo Blücher starb, war N. sein steter Begleiter, und als ernach dem Tode des Fürsten die Orden des Verstorbenen an den König zurückbrachte,ward er zum Flügeladjutanten und Commandeur des Gardehusarenregiments er-nannt. Er erhielt 1821 das Eommando der zweiten Gardecavaleriebrigade, rückte1825 zum General auf, und begleitete 1826 den Prinzen Karl zu den Krönungs-feierlichkeiten nach Petersburg und Moskau. Als 1828 der Krieg zwischen Ruß-land und der Pforte ausbrach, wurde N. ins Hauptquartier des Kaisers Nikolausgeschickt und machte diesen Feldzug mit, nach dessen Beendigung er im Nov. des-selben Jahres nach Berlin zurückkehrte, worauf er zum Generaladjutantenernannt wurde. Er begleitete den Prinzen Wilhelm von Preußen, als die-jer 1829 zur Krönungsfeierlichkeit nach Warschau reiste, und späterhin denKaiser Nikolaus auf seiner Rückreise von Berlin bis nach Kalisch. Als 1839 diepolitischen Verhältnisse die Ernennung des Prinz.en Wilhelm zum Generalgouver-neur für die Rheinprovinzen und Westfalen veranlaßten, wurde N. ihm als Chefdes Stabes beigegeben, und blieb in dieser Stelle bis zum März 1832, wodas Generalgouvernement aufgelöst zvard und er den Befehl erhielt, in seinfrüheres Verhältniß als Commandeur der zweiten Gardecavaleriebrigade zurück-zutreten. (26)
Nota (Alberto), 1775 zu Turin geboren, genoß eine sorgfältige Erziehung,welche seine natürlichen Anlagen schon frühe entwickeln half. Er studirte dieRechtswissenschaft und war eine Zeit lang Advocat, hierauf bekleidete er mehre an-gesehene Stellen, bis die politischen Verhältnisse des damaligen Königreichs Ita-lien auch seinen persönlichen Umstanden eine verschiedene Richtung gaben. End-lich wieder in den Staatsdienst zurückgekehrt, wurde er 1818 zum Intendanten