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Mehre dieser Schriften sind in seinen „Oeuvres" enthalten, die er 1832 her-auszugeben begann, und wozu 1833 der siebente Band kam, der „De dernierhüncpret des (, r..lx> s >s" enthalt, geistreiche und ergreifende dramatische Scenen,eine der ausgezeichnetsten Leistungen N.'s. Die ihm zugeschriebene Erzäh-lung „D<»-d Dmiiven t»t ie vawpire" hat er verleugnet. Als gründlicherSprachforscher erscheint 9t. in seinem „Dictiaimaire raisonne lies onomatopeesde la lan^ue s.anyaise" (Paris 1808), und dem „Dxamen eriticjiie lies diction-naires de Iii langue tranemse ' (Paris 1828). Ein höchst interessanter Beitragzur Bibliographie und Literaturgeschichte ist: „Haestion de In luterawre legale,«In plagiat, <ie la supposition d'auteiirs, d. s snperclieries cpii ont rapport anxlivres" (2. Ausg., Paris 1828); besonders der Abschnitt über Plagiate. Inseiner „Distoire lies so,.!etes seeretes de I'alinee" (Paris 1815) steht auch „Dal^lapoleone". Mit Taylor und de Eailleux gab er heraus: „Vo^ages histori-«PMS et ramantiepws daos l 'amienne Drance" (39 Lieserungen, Paris 1820— 25, Fol.). Auch die Insektenkunde hat er bereichert durch seine „Dissertationsnr l'nsage des aidenaes et sur i 'nrgane de I'onie das ies insectes" (Besannen1798), und seine „Dililiotb.eepie entomologicjue" (1801). Um die durch An-drieux's Tod erledigte St.lle in der Akademie warb er 183Z mit Thiers, aber derMinister erhielt die Stimmenmehrheit. (15)
Nordlicht — nach neuernAnsichten und Resultaten. Die wahreUrsache des Nordlichts ist noch unbekannt, doch ist nach der erwiesenen Einwirkung desNordlichts aufdie Magnetnadel, und der sich nach dem magnetischen Meridian rich-tenden Stellung desselben mit Gewißheit anzunehmen, daß sie mit dem Erdmagne-tismus in irgend einer Beziehung steht Da es nicht unmöglich, wiewol keineswegserwiesen ist, daß der Erdmagnetismus selbst von elektrischen Strömen, die in oderum die Erde kreisen, abhangt, so wäre vielleicht solchergestalt das Nordlicht definitivein elektrisches Phänomen; allein dies ist bis jetzt bloße Bermuthung Die Höhedes Nordlichts über der Erdoberflache scheint nach Begleichung der verschiedenenBeobachtungen darüber sehr verschieden sein zu können. Zuweilen scheint es bisunter die Regionen gewisser Wolken herabzusteigen. Es ist wahrscheinlich, daß dieNordlichtskörper in der Wirklichkeit Parallelkreise der Breite um den Magnetpol derErde darstellen, die sie in einem gewissen 'Abstände von ihrer Oberflache umgeben.Das Nordlicht steht gewöhnlich mit Witterungsveranderungen in Verbindung,namentlich mit dem Eintritt strenger Kalte, oder dem Eintritt gewisser Winde.Die Richtung der Magnetnadel wird zuweilen durch Nordlichter, sogar wenn sie(nur in entfernten Gegenden sichtbar) nicht über dem Horizont der Nadel erschei-nen, auffallend afsicirt, zu andern Zeiten aber nicht, ohne daß man bis jetzt genauanzugeben weiß, worauf es hierbei ankommt.
Hausiger als in den uninittelbar vorhergehenden Jahren sind 1830 und 1831Nordlichter im Mittlern Theil von Europa beobachtet worden. Unter allen Nordlich-tern aber, die seit dem 22. Ott. 1804 im Mittlern Europa sichtbar waren, ist unstreitigdas vom 7. Jan. 1831 das größte und prachtvollste gewesen. Fast überall hat einheiterer Himmel die Betrachtung desselben begünstigt und daher hat man auch seitlanger Zeit nicht so viele Nachrichten über ein Nordlicht erhalten als über dieses.Die Sichtbarkeit desselben scheint sich über das ganze nördliche und mittlere Eu-ropa erstreckt zu haben, namentlich über England, Norwegen, Schweden, Nußland,Preußen, Polen, Danemark, Deutschland, die Schweiz, die Niederlande und Frank-reich. Im südlichen Norwegen, sowie in Holland und England, erreichte es diegrößte'Ausbildung; weniger vollkommen, doch immer noch höchst ausgezeichnet,war es im nördlichen Deutschland und Frankreich, und nur sehr tief nach Südenhin erschien es als ein bloßer Schein am Himmel, sodaß man hier und da ferneZeuersbrünste zu sehen glaubte. Fast überall, wo man zeitig genug auf das Me-