che!" ^ Welt", und in Beziehung auf die Sandwichknseln der Capitain Lord Byron erho-eriii^ ^ den, und selbst der besonnene Beechey hat den Erfolg der Bestrebungen der Mis-M ' sionare auf den Societätsinseln nicht ganz günstig geschildert. Eine unparteiliche5 ^ Erwägung der Beschuldigungen aber, die in Krohn's angeführter Schrift zusam-
mengestellt werden, führt zu dem Ergebniß, daß jene Anklagen theils auf gehäs-siger Entstellung der Thatsachen, theils auf mangelhafter Kenntniß der örtlichenVerhaltnisse beruhen. Kotzebue's Angaben sind durch die von Ellis herausgegebeneRechtfertigung („Vinli'cation l'i'tüe Smitti Ses missittns", London 1 .831) und durch^ Stewart's Bericht als Schmähungen und offenbare Fälschungen dargestellt worden,Ms w'»' ' und die Anklagen gegen die Missionen auf den Sandwichinseln haben ihre unreinechssm / Quelle in dem Unmuth der englischen und amerikanischen Ansiedler, die sich in ih-rcn ungerechten Anmaßungen gegen die Eingeborenen gehindert sahen, seit durchden Einfluß der Missionen der Grund zu einem geordneten gesellschaftlichen Zu-M-M gelegt ward. Was Ellis und Stewart gesagt haben, wird bestätigt durch
, - ' ! Bericht des Engländers Tyerman, eines Geistlichen, und Bennet, eines Laien,
die 1821 von der londoner Missionsgesellschaft ausgesendet wurden, um alle, mitnür ö ^ Vereine verbundenen Nationen in der Südsee, in Ehina, Ceylon, Indien
" ^ s ^ zu besuchen und den Zustand derselben zu erforschen. Nachdem Tyerman
^ ^ Madagaskar gestorben war, kehrte Bennet 1829 nach England zurück, wo
' Robert Montgomcry aus den Tagebüchern derReisenden das „Journal os
Dt travels, tix tke kev. Dame! Senium clli6 (»eor^ekefMkt" (2 Bde., London1831) herausgab, das für die Erdkunde ebenso schätzbar als für die Geschichte der^ WmMissionen wichtig ist.
MkM.MMK Die amerikanischen Missionsanstalten, die aus den Südseeinseln so thä-«WMMNl tig gewirkt haben, sind erst seit 20 Jahren mit den englischen in WertestermchMiM? getreten, nachdem das ^mericnn koarck of forel^n miZsions 1810 war ge-gründet worden, das 1832, außer den Sandwichinseln, in Indien, in Kan-iM MlMm, ton, im mittelländischen Meere und unter den Indianern im Gebiete der Verei-lhM Ue mck nigtcn Staaten seine Stationen, und in Bombay, Malta und Hawaii Drucke-MaWwW reim hatte, aus welchen Bibeln in 11 Sprachen hervorgegangen waren. Sämmt-jWmM« liche Missions-, Erziehungs- und Bibelgesellschaften in den Vereinigten StaatenW hatten 1830 bereits 500,000 Dollars Einkünfte. Vorzüglich wirksam sind dieseMissionen unter den Jndianerstämmen, von welchen mehre zum Christenthumübergegangen sind, während die britischen Vereine in Verbindung mit der Vrü-dergemeinde an der Versittlichung der Wilden in Canada arbeiten. In Afrikaamerikanischen Missionen in Liberia (s. d.) ihren Sitz, um von hierss,' aus ihre Wirksamkeit auf das Innere der Negerländer auszudehnen. Auf der
Südküste dringen die Heidendoten der Brüdergemeinde immer weiter vom Oranje-sluffe nach dem Binnenlande vor. Sie sind ihrem alten Grundsatze stets treu ge-blieben, zu ihren Misstonen vorzüglich Länder zu wählen, wo das Volk in dem«A ^ D' Zustande des tiefsten Elends liegt, und es ist ihnen nach dem Zeugnisse unparrei-itNO"" ^D. licher Beobachter überall, wo sie ihr Wirken ungestört beginnen konnten, gelungen,Gesittung und Arbeitsfleiß um sich her zu verbreiten. Ihre Anstalten zeigten unterbm von Deutschland ausgegangenen Missionen lange Zeit fast ausschließend eine^ge Thäugkeit, bis in neuern Zeiten, durch das Beispiel Englands angeregt, auch""dere Vereine zur Bekehrung der Heiden sich bildeten. Nachdem in Berlin eine^ Misstonsschule zur Bildung von Glaubensboten war gegründet worden, entstand' ^ ähnliche Anstalt in Basel, welche mit zahlreichen Missionsvereinen in verschie-
^ deutschen Ländern in Verbindung steht und seit 181? das „Magazin für
^ ^ neueste Geschichte der evangelischen Missions- und Bibelgesellschaften" heraus-
verbundenen Anstalten war besonders der in Barmen ge-zündete Verein wirksam, der 1826 das „Missionsblatt" zur Bekanntmachung der