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der er nur langsam genas. Spater ward er in Rom angestellt, und als AngeloMajo, der Custos der vaticanischen Bibliothek, im Apr. 1833 zum Secretair derCongregation cke propagunlla lläe befördert ward, erhielt M. dessen Stelle. (14)Miaulis (Andreas Vokos), Admiral des neugriechischen Staats, vonsehr niedriger Herkunft, wurde 1772 zu Negroponte geboren. Von Jugend aufdem Seeleben gewidmet, verdankte er seiner Thätigkeit und Unerschrockenheitbei einem beschrankten Küstenhandel nach den Marktplatzen des Archipels den An-fang eines kleinen Vermögens und den Beinamen Miaulis, welcher ihm von einemgleichnamigen Fahrzeuge, das er von einem kandiotischen Türken gekauft hatte,beigelegt worden sein sott. Sein Vermögen verlor er jedoch bald wieder, da er sichan das kleine Geschwader des Lampros Kanzonis angeschlossen hatte, welcher seitden Zeiten der Kaiserin Katharina II. den Kampf für die Unabhängigkeit allein fort-zusetzen unternahm, aber endlich der Übermacht der Osmanen erlag. Der Verlust,den M. dabei erlitt, ward in kurzer Zeit wieder ersetzt. Zur Zeit der französischenRevolution nämlich gelang es ihm ungeachtet der englischen Blockade zu wieder-holten Malen mit Getreideladungen von Odessa aus in die französischen und spa-nischen Häfen einzulaufen, und ein unermeßlicher Gewinn war die Frucht deskühnen Unternehmens. Später ließ er sich auf Hydra nieder und faßte zuerst denGedanken, ein größeres Schiff zu bauen, als man bisher im Archipel zu gebrauchenpflegte. Noch einmal aber verlor er seine ganze Habe auf einer Fahrt nach Lissabondurch Schissbruch an der portugiesischen Küste. Nichtsdestoweniger erholte er sichnach und nach, wurde wegen seiner ausgebreiteten Erfahrungen im Seewesen,welche den Mangel einer höhern Bildung völlig ersetzten, wegen persönlicher Ta-pferkeit und der Tüchtigkeit seines Charakters überhaupt allgemein geachtet, unterdie Primaten von Hydra ausgenommen und bekam bald großen Einfluß auf diegemeinsamen Angelegenheiten dieser Insel. Daß M. unter solchen Umständen beidem Aufstande der Hellenen im Jahr 1821 eine bedeutende Nolle spielen werde,ließ sich erwarten. Gleichwol suchte er sich anfangs aller persönlichen Theilnahmean dem Befreiungskriege zu entziehen und soll selbst Willens gewesen sein, mit ei-nigen andern Primaten seine Heimat zu verlassen, um dem ungestümen Verlangendes Volkes nach allgemeiner Bewaffnung zu entgehen. Erklärt sich diese Zögerungleicht aus der Rückerinnerung an die traurigen Erfahrungen, welche M. unter ähn-lichen Verhaltnissen zur Zeit des Lampros Kanzonis gemacht hatte, so verdientseine enthusiastische Theilnahme, sobald er über Zweck und Art des Aufstandes zuklarer Ansicht gelangt war, desto mehr Anerkennung. Hydra erklärte sich am18. Apr. 1821 durch einen förmlichen Beschluß des Senats für die Theilnahme ander Befreiung Griechenlands, und kurz darauf wurde Jakob Tombasis zum Be-fehlshaber der kleinen Flotte ernannt, welche schnell aus den Schissen der Hydrio-ten und einiger andern Insulaner des Archipels gebildet ward. An diese schloß sichauch M. an, um an den Streifzügen Theil zu nehmen, welche im ersten Jahrenach verschiedenen Gegenden des Archipels hin unternommen wurden. Schon imFrühjahre 1822 erhielt er den, nach dem Gesetze wechselnden Oberbefehl, dessen ersich sogleich am 5. und 6. März durch einen glänzenden Sieg über die feindlicheFlotte bei Patras würdig machte. Gleich darauf übernahm er selbst mit der hy-driolischen Abtheilung seines Geschwaders die Blockade der Westküste von Moreaund dem Festlande bis in die Gegend von Butrinto, während die übrigen Abthei-lungen theils nach dem Archipel, theils an die Küste von Kleinasten geschickt wur-den, um die weitern Bewegungen des Feindes zur See zu beobachten. Als jedochhier seinen Unternehmungen gegen die noch von den Feinden besetzten Küftenplätzevon Seiten der Engländer auf den ionischen Inseln viele Hindernisse in den Weggelegt wurden, sah er sich genölhigt, die Blockade bald aufzugeben, zumal da dieOperationen einer neuen feindlichen Flotte gegen die Insel Chios seine Gegenwart