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Mexico
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Der Kampf der Parteien entspann sich zuerst 1827 in Vera Cruz, wo sichdie legislative Versammlung, in welcher die Escocefts vorherrschend waren, in ei-ner Specialjunta zur Vertreibung des von der Regierung ernannten Seeintendan-ten und Generalcommissairs der Duanen Don Jose Jgnacio Esteva, welcher derGrundsätze des Porkismus beschuldigt wurde, vereinigte. Efteva war genöthigtnach Mexico zurückzukehren und die EScoceses verdachtigten zugleich Poinsert, denGeneralkonsul der Vereinigten Staaten, daß er sich auf eine ungeeignete Weise indie Politik des Landes mische und ein Hauptrathgeber der Porkmos sei, welchePartei mit der der Patrioten oder Demokraten der Nationalpartei häufig verwech,selt wird, weil sie einen starken Anhang unter den Niedern Classen der Eingebore-nen, namentlich in Mexico und andern größern Städten hatte und als Weckzeugbenutzte. Poinsett sah sich genöthigt auf diese Anschuldigungen öffentlich zu ant-worten. Um diese Zeit zwang das Drangen der Patrioten den Congreß zu ei-nem neuen Schritt gegen die Altspanier, und nach fünftägiger Berathung er-ließ er einen Beschluß, durch welchen alle verheiratheten Älrspanier, selbst dieim Militärdienst der Republik, aus dem Lande verbannt und diejenigen, welchedavon ausgenommen, aber an den Küsten wohnten, ins Innere versetzt wur-den. Nur die seit wenigstens acht Jahren ansässigen Handelsleute waren davonausgenommen. Die Zahl der durch dieses Decret Vertriebenen war gering. Kurznach Bekanntmachung dieser Verordnung brach eine Verschwörung der EscoceseSgegen die Regierung aus. An ihrer Spitze stand der tapfere General Bravo, derVicepräsident der Republik, welcher am 1. Jan. 1828 in der Stille von Mexicoabreiste, sich mit Montano vereinigte und mit 600 Mann auf Tulancingo mar-schirte. Das Volk gerieth in Unruhe über Bravo's Flucht, der Präsident Viktoriaerklärte die Republik in Gefahr und erließ einen Aufruf an die Vaterlandsliebe derBürger. Der General Guerrero stellte sich an die Spitze der Regiecungstruppenund machte durch raschen Angriff und schnellen Sieg in weniger als einem Monatdem ausgebrochenen Bürgerkriege ein Ende. Bravo selbst wurde gefangen unddurch ein Congreßdecret mit seinen Mitschuldigen zur Deportation verurtheilt; erbegab sich nach den Vereinigten Staaten. Diese Verschwörung der Escoceses hatteein neues Verbannungsdecret gegen die Altspanier zu Folge; Viktoria befahl, daßDiejenigen, welche den meisten Einfluß ausübten, unverzüglich das mexikanischeGebiet räumen sollten. Der übrige Theil der ersten Hälfte des Jahres 1828 ver-floß ruhig; der schlimme Zustand der Finanzen wurde bald, nach Garcia's Zurück-tritt, durch den neuen Schatzdirector Esteva verbessert. Aber im Sommer wur-den die politischen Leidenschaften aufs Neue heftig aufgeregt. Es sollte am 1.Sept. nach der Anordnung des Grundgesetzes der neue Präsident gewählt werden;zwei Candidatew'traten auf, für oder wider welche sich die ganze Nation in zweiParteien theilte: der General Guerrero, der Held der Südprovinzen, als Me-stize der Abgott der Patrioten, ein guter Soldat, welcher unter den Ersten zu derSache der Jndependenten trat und ihr auch im traurigsten Misgeschick nicht un-treu wurde, aber ohne Kenntnisse in der Staatsverwaltung; und der Kriegsmini-ster Gomez Pedrazza, ein Mann nicht ohne Kenntnisse und Talente, aber ein ent-schiedener Anhänger der Aristokratie und, wie ihm vorgeworfen wurde, im gehei-men Einverständnisse mit den Spaniern. Wie die Spanier alle Mittel anwandten,ihm den Sieg zu verschaffen, so waren die Patrioten für Guerrero thätig. Sie er-klärten, daß, wenn Pedrazza gewählt werden sollte, sie ihn nicht anerkennen würden,und riefen die Mexikaner zu den Waffen. Schon vor der Wahl im Jul. erklärteder General Santana in Jalapa, auf das Gerücht, daß die Altspanier den größ-ten Theil der Wähler für Pedrazza gewonnen, daß er Guerrero's Wahl mit denWaffen in der Hand unterstützen werde. Dessenungeachtet stimmten 11 Staatender Union für Pedrazza, und nur 8, unter diesen Mexico, für Guerrero z jener
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