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Sein sehr umfassendes Wörterbuch der altnordischen Mythologie: „?riscao ve-terum voi-ealiiim I^exicon" (1828, 4.), ist ein besonderer Abdruck
aus dem dritten Theil der angeführten arnämagnäanischen Ausgabe der älternEdda. M. wurde 1829 zum geheimen Archivar bei dem Reichsarchiv er-nannt. (4)
Maison (Nicolas Joseph, Marquis), Pair und Marschall von Frankreich,geboren zu Epinay am 19. Dec. 1770, ging im Jul 1792 als Offizier zur Armee,wurde bald nachher Capitain und zeichnete sich in der Schlacht bei Jemappes aus.Er ward 1793 angeklagt und ohne Verhör abgesetzt, trat aber bald von Neuemin Kriegsdienst, ward Adjutant des Generals Goguet, machte nach dessen Tode1794 zur Seite des Generaladjutanten Mireur den Feldzug des Nordheers mit,kämpfte bei Fleurus, wurde in mehren Schlachten schwer verwundet und 1796vom General Jourdan zum Bataillonschef ernannt. Mit gleicher Auszeichnungfocht er in Deutschland und Italien, wurde 1799 Generaladjutant, erster Adju-tant des Kriegsministers Bernadette, der ihm bald darauf eine Mission zumRheinheere auftrug; 1800 kämpfte er in Holland gegen die Engländerund Rus-sen, folgte dann seinem General zum Westheere und wurde nach dem Frieden vonAmiens Befehlshaber des Departements Tanaro. Er begleitete 1805 Bernadette,als dieser Hanover besetzte. Auf dem Schlachtfelds von Austerlitz drängte er dieAngrisse der russischen Gavde zurück; 1806 nahm cr als Brigadegeneral am preu-ßischen Feldzuge Theil; nach der Schlacht bei Jena verfolgte er Blücher bis vordie Thore Lübecks und wurde Gouverneur dieser Stadt, 1807 Chef des General-stabs seines Armeecorps. 1808 unter den Befehlen des Marschalls Victor inSpanien beschäftigt, trug er zu dem Siege zu Espinosa de los Monteros bei, er-hielt von Napoleon den Auftrag, sich der Umgegend Madrids zu bemächtigen,führte denselben aus, wurde bei Einnahme der Hauptstadt verwundet und da-durch genöthigt nach Frankreich zurückzukehren. Er drang 1809 mit Berna-dette nach Holland vor, befehligte in Berg op Zoom, darauf in Rotterdam undim Lager bei Utrecht. Im russischen Feldzuge zeichnete er sich bei Zakabowo undOboyarzowa aus> besonders aber zu Potolsk, wo ihn der Kaiser zum Divisions-general ernannte und beim Rückzüge nach der Beresina den Barontitel gab. Ander Stelle des verwundeten Marschalls Oudinot befehligte er nun ein ganzes Ar-meecorps, deckte den Rückzug des Hexrs nach der Weichsel, bemächtigte sich derStadt Leipzig am Tage der Schlacht bei Lützen, kämpfte bei Bauzen, deckte nachder Niederlage an der Katzbach den Rückzug, eilte darauf mit dem Heere Murat'snach Leipzig zurück, wo er vergebens seinen Muth aufbot, wurde am 28. Oct. vonNapoleon zum Großofsizier der Ehrenlegion, dann zum Grafen und am 22. Dec.zum Oberbefehlshaber des Nordheers ernannt. Hier galt es, die Linie des Rheinsgegen die Übermacht des Feindes zu vertheidigen; M. zeigte in diesem Feldzugeein großes militärisches Talent. Er hatte anfangs nur 6000, später nicht mehr als14,000 Mann, und sollte damit dem Feinde die Spitze bieten, dessen Anzahl von25,000 bald zu 80,000 Mann heranwuchs. M.'s Absicht war nun, sich in Eil-märschen nach Paris zu begeben, und er hatte schon den Weg nach Valenciennesgenommen, um seinen Marsch über Laon und Soissons fortzusetzen, als er zuQuievcain erfuhr, der Kaiser habe abgedankt. Er schloß am 7. Apr. einen Waf-fenstillstand mit den feindlichen Generalen, begab sich dann nach Lille und unter-warf sich der neuen Regierung. Die Ruhe wurde zu Lille durch die Gahrung derTruppen gestört, M. wußte aber die Besatzung zu beschwichtigen, und erhielt dafüram 19. ein Schreiben des Grafen Artois, der sein Benehmen lobte. Man er-nannte ihn zum Ludwigsritter und bald nachher zum Pair. Im März 1815wurde er G erneur der Hauptstadt. Als wenige Tage nachher Napoleon aufdem Marsche nach Paris war, ernannte man M., unter den Befehlen des Herzogs
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