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tigten VolkötheileS — denn als solcher er-scheinen sie dem Verfasser — darin an den Taggelegt würde. Besonders muß der Meinung Dererwidersprochen werden, welche aus formell-christlichenGründen der Emanzipation der Juden entgegenreden: namentlich anch Derer, die ihren subjektivenPhantasmen die dringenden Postnlate der Vernunftzum Opfer bringen möchten, und die Inden vonder Gleichheit des Rechts und der Einschließungin.den National-Verband ausgeschlossen sehenmochten, weil sie die Regeneration Deutschlandsvon der Stiftung einer deutsch-christlichenKirche erwarten. Mag man hohe Dinge voneinem Aufschwung der Kirche , und des religiösenLodens, namentlich anch einen Aufschwung derKünste und Litteratnr, — gewiß aber nur in ein-seitiger Richtung, — mit Recht erwarten: Ein Rechtzur Unterdrückung Derer, die dieser Kirche nichtangehören können, ist dadurch nicht dargcthan, sowenig wie das Bcdürfniß, zum Schutz und zurPflege der Künste dem Adel einen bcsondern Be-ruf anzuweisen. *,)
P Dies als Entgegnung auf den Aufsatz des Lic. Holz-Hausen (S. d- Oktoberhcft der Pölitzschcn Zahrbf. 18ZZ.) über de» fraglichen Gegenstand.
Wir denken, daß die Zwecke der Kirche inimer nurdie Zwecke der Menschheit selbst sehn können: dieReligion soll veredeln, die Begriffe deS Göttlichenausbreiten, den Sinn der Liebe rcalistrcn. Es istentlich Zeit, das Prinzip der Ausschließung, anchauf diesem Gebiete, fahren zu lassen, und dem Pbariiaismus zu entsagen, der Hunderttausende von Mitmenschen kurzweg als ein „verderbtes Geschlecko ' von