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einen Thcil des Mittelalters hindurch in dem Kai-serthumc einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt such-ten, später wieder mehr zu größer», aber festernMassen sich sonderten, und jetzt zu einigen unddreißig Staaten sich zusammengefügt haben, welchewieder in gewissen Beziehungen in dem deutschenBunde einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt bcsiz-zen. Auch hier ist noch Manches unvollkommen undnicht ins Klare gestellt; aber noch viel wenigerscharf waren im Mittelalter alle Gränzen gezogen,die höchste Gewalt noch unbestimmter unter ver-schiedene Autoritäten verzweigt und zersplittert.
Mit dieser Einheit nun, die fester und festermit dem Fortgange der Jahrhunderte, mit der Er-hebung der Vernunft und der Ausbildung der Staats-gescllschaften sich gestaltet; mit dieser Einheit wirdes nimmer bestehen können, daß an den Besitz gro-ßer (adlichcr) Güter ein so bedeutender Einflußund eine so selbstständig dastehende Gewalt überdie Person und das Eigenthnm ihrer geringerenMitbürger geknüpft ist; eine Gewalt, die gefährlichist, heute mehr denn jemals, zumal gefährlich demWesen und'zdcm Geiste der wahren Monarchie. *) Es
>>Y Sehr schön sagt Wehnert in der bereits angeführ-ten Schrift Seite 10: „Die Monarchie besteht in derEinheit der souvcrainen Gewalt, von welcher Allesausgeht, und in welche Alles zurückkehrt; sie schafftEinheit des Nationalgeistes aber nur, wenn Gleich-heit der Gefühle alle Staatsbürger belebt, wenn diegemeinsame Liebe zum Vaterlandc dahin gelangt, überdem Gedanken des gemeinen Wohls verjährte An-sprüche und Bvrurtheile zu vergessen, wenn die Re-