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mcntancs Daseyn an Werke der Ewigkeit verwen-det zu haben, ist für sie ein höherer, reicherer Lohnals Nang und Sold und Ordensband.
Anerkennung des Verdienstes durch äußere Ehre»ist billig: Wer möchte dem Ruhme seinen Lorbeer,dem friedlichen bürgerlichen Verdienste die Palme unddie Bürgerkrone ^mißgönnen ? aber es ist nicht ganzrichtig, wenn Montesquieu über den Werth dereingebildeten Ehre für die monarchischen Staatenbemerkt: «et lionneur ksux est sussi uiils sn pu-Izlio e;uo ko vrai lo goioit mrx portrouliors qriixcmrrslont I' avoir. Der Egoismus, der nachdem Schimmer, nach Titeln und Bändern hascht,findet in der Monarchie nur gar zu leicht Gelegen-heit, dieses Ziel durch Mittel zu erreichen, die demVolke und dem Regenten nicht helfen und nützen;das Gute, welches er stiftet, ist immer nur zufäl-lig; sein Ziel ist sein eignes Selbst, und es ist einenur zu begründete Erfahrung, daß Jene, welchein der Monarchie auf der Ehrcnleiter emporzuklim-men sich bemühen, grade die Ehre vor ihren Mit-bürgern, die Ehrfurcht und den Dank, der demwahren Verdienste von der erkenntlichen Mengeso gern gezollt wird, am wenigsten achten. Nurdie Tugend, nur das Ringen nach höherer Erkennt-uiß, und die lebendige Begeisterung für das er,kannte Gute, das Wollen.und das Wirken für dieallgemeineren Interessen, durch Wort und That,gleich viel, ob man personlich dadurch gewinne oderverderbe, steige oder sinke, nur diese Tugend, diedem Egoismus abgeschworen, kann auch in der
Ire I' esyrU äo lois. INv. III, cknp. 7.