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Die Ansprüche unserer Zeit an die bürgerliche Gesetzgebung in nächster Beziehung auf die bei der Gesetz-Revision für Rheinpreußen sich ergebenden Fragen
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Thätigkeit in Rußland; dcs humancn Joseph geist-reiche Reformen in Ocstreich; seines weisen und

tue den Sklaven das Denken versagt hat.

Nachdem die Macht des Adels geschwächt war, mußteman vor allen Dingen jene Zrrthümer verscheuchen,welche der Fanatismus geheiligt und die so leichtzu verführende Unwissenheit angenommen hatte. ZurErreichung dieses Zweckes kam die Philosophie derStaatsgewalt zu Hülfe. Der Aberglaube eristirtnicht mehr, dieser erklärte Feind aller nützlichenVerbesserungen, diese erderschütternde Maschine,welche den Mittelpunkt ihrer Stärke im Himmelbefestigt hat, dieser Tyrann des Genie's, der zuallen Zeiten Diejenigen bekriegte, welche die Naturzum Glücke Andrer, aber destomehr zu ihren eignenNachtheil, bestimmt hatte, große Männer zu wer-den, und die Religion, welche der Fana-tismus Jahrhunderte hindurch mit dem Blute derNationen und mit dem Elende der Völker besudelthatte, ist wieder das geworden, was sie sevn soll.

Alles hat sich verändert; selbst die politischen

Begriffe haben den Charakter der Wildheit und der

Jntrigue verloren; vergeblich dürfte ein neuer

Machiavell sich bemühen, das Laster an die Thronezu befestigen. Und zu allen diesen Vorthei-len haben wir noch Einen errungen: das Recht, denFürsten die Wahrheit ungestraft vortragen zu dür-fen. Wenn das Verbergen der Wahrheit

vor den Fürsten allzeit Schuld war an dein fort-dauernden Unglücke der Völker; wenn daS Schwei-gen in allen Jahrhunderten Bürge der Tyranneiund der Unordnungen war; wenn man endlichzur Erlangung einer verbesserten Gesetzgebung vorAllem wider die Untauglichkeit der alten Gesetze,und wider die Uebel, die eine fehlerhaste und schwacheRegierung über die Völker brachte, sich auflehnen