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Zweiter Band (1833) F bis L
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623
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MN erreichte in demselben Sturme am 12. Nov. glücklich den Hafen von Jpsaraund empfing aus den Händen der Ephoren zum Zeichen des Dankes und der An-erkennung seines Vaterlandes einen Lorberkranz, den er sogleich zu den Füßen derÖligen Jungfrau in der Hauptkirche des Ortes niederlegte. Die ihm kurz daraufron der Admiralität zu Hydra angebotene Belohnung schlug er mit dem Vorbe-halte aus, daß man seinen Leuten zum Lohne ihrer Tapferkeit einige Unterstützung,u Theil werden lasse; und als man ihn später zum Admiral und Commandanteneiner Abtheilung der Flotte ernennen wollte, wies er auch diese Ehre mit der Be-merkung zurück, daß seine geringen Mittel nicht hinreichten, eine so hohe Stellemit der nöthigen Würde zu behaupten. Als Jpsara in den ersten Tagen des Jul.1824, vorzüglich durch den Verrath des albanesischen Häuptlings Kotta, welcherdie der Insel aus dem Peloponnes zugeschickten Hülfsvölker befehligte, in dieHände der Osmanen gefallen war, begab sich K., nach einigen vergeblichen Ver-suchen, die feindliche Flotte abermals durch seine Brander zu vernichten, nachSyra und diente ferner als Branderführer in der griechischen Flotte unter den Be-fehlen des Admirals Miaulis. Schon im Aug. nahm er hierauf an der Expedi-tion Theil, welche unter dem Viceadmiral Sachturis gegen Kosrew Pascha unter-nommen wurde, der damals Samos hart bedrängte. In mehren Gefechten zeich-nete sich K. auf das Vortheilhafteste aus, und steckte abermals mit gewohnterKühnheit mehre feindliche Schiffe in Brand, unter andern eine Fregatte von 54und eine Corvette von 26 Kanonen, welche er auf der Flucht nach Porto-Sigrieinholte. In gleicher Weise erwarb sich K. auch in den folgenden Jahren, wäh-rend Ibrahim Pascha in Morea hauste, große Verdienste um sein Vaterland,! welche jedoch keineswegs die schuldige Anerkennung gefunden zu haben scheinen,da man ihm, als er 1825 für sich und seine Familie um ein leerstehendes türkischesHaus zu Nauplia bat, von Seiten der provisorischen Regierung nicht einmal dieseBitte gewahren wollte. Dagegen erhielt er später verschiedene Beweise der dank-baren Gesinnungen, welche sich noch im Volke an das Andenken seiner Thatenknüpften. Im Dec. 1826 ward er unter Miaulis zum zweiten Befehlshaber derlchönen, aus Amerika angekommenen Fregatte Hellas ernannt; und zu Anfangez des folgenden Jahres wählten ihn die Jpsarioten zu ihrem Stellvertreter bei derI Nationalversammlung zu Kastri. Er kehrte jedoch von hier bald wieder in seineneigentlichen Wirkungskreis, die Flotte, zurück. Allein auch dieser verengte sichimmer mehr, da theils der Krieg überhaupt seit dem thätigen Einschreiten der ver-mittelnden Mächte nicht mehr in der frühern Ausdehnung geführt wurde, theilsaber auch vorzüglich die Beschränktheit der Mittel größere Operationen zur Seemcht gestatteten. Sein Plan, die ägyptische Flotte im Hafen von Alexandrien inBrand zu stecken, blieb vielleicht vorzüglich aus diesem Grunde unausgeführt;sine ganze Thätigkeit beschränkte sich auf die Theilnahme an jenen kleinen See-Wn, welche Miaulis während der folgenden Jahre theils gegen die Piraten,^ils nach den östlichen Inseln, die man der Herrschaft der Pforte noch zu ent-gehen hoffte, unternahm. Im ersten Jahre der Präsidentschaft Kapodistrias'^"^andirte K. die aus Jpsarioten bestehende Besatzung der Citadelle von Napoli,!Malvasia zugleich mit einer Goelette, welche zur Jnspection der Küsten von hier' Zu den Festungen in Messenien bestimmt war. Zu Ende des Jahres 1829 er-nannte ihn Kapodistrias zum Mirarchen (Befehlshaber einer Flottille) und über-nahm zugleich, in Abwesenheit des Admirals Miaulis und des Viceadmirals^Nturis, die Aufsicht über den Kriegshafen von Poros. An den Unruhen derKr ss mittelbar Theil, neigte sich aber, als die herannahende

von ^"t!cheik>ung verlangte, ganz zur Partei des Präsidenten, was ihmes Opposition sehr übel ausgelegt wurde. Namentlich erklärte man

geradezu für eine Befleckung seines frühem Ruhmes, daß er den Befehlen des