Ztalinsky
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ganzen Natur waren Nobile in Padua u. A. thätig, wenn auch das philoso-vhische Studium, von Schranken aller Art umstellt, mehr in der Anwendung ausStaatswissenschaft (Gioja und Romagnosi) und in der Befragung bei krankhaf-ten Zustanden (Bagutti's „8tato üsico, iutellettuaie e morale cie' sorcko-muti"),u einer Art Selbständigkeit kam, als im Zurückgehen auf seine ersten Principe.Wohlmeinende betrachteten es als einen Fortschritt, daß zur Belebung oes phi-losophischen Studiums A. Matthia's ,Manuale lli lilosolia" (Lugano 18'.n))für die akademische Jugend übersetzt ward, und ein so glücklich gewähltes Lehr-buch kann den Freund der Humanität um so mehr erfreuen, je begründetereBesorgnisse sich ihm bei einer beinahe verschenkten blattweisen Ausgabe der„Opere tlel desto ^If. lVlarra cki Liguori" (Monza 1830, 12.) und bei derzweiten Ausgabe von Alexander von Hohenlohes ,Ma«!ita2ioni eck istr uxioni cki-votissime" (Mailand 1830, 16.) aufdrangen. Alle die mannichsachen Blüten,welche der Stamm der italienischen Literatur zeigt, scheinen krankhaft, so langean seiner Wurzel solches Reisig wuchert und die in einzelnen Theilen sehr geförderteAusbildung doch der Masse noch so fremd bleibt. (14)
Itallnsky (Andrei Jakowlewitsch) stammte aus einer saporojischen Kosa-ckenfamilie, die ursprünglich ihren Sitz an den Wasserfallen desDnieper hatte, sichaber in den Mazeppa'schen Unruhen in einem Marktflecken unfern Kiew niederließ.J.'s Familie gehörte seitdem zur Classe des kleinrussischen Adels und erwarb sichin jener Gegend ein Landgütchen, führte aber noch keineswegs den Namen Jta-linsky, sondern begnügte sich mit dem saporojischen. Den spater so berühmt ge-wordenen nahm Andrei Jakowlewitsch wahrend seines Ausenthalts in Englandaus unbekannten Ursachen an. Andrei, geboren 1743, verdankte seinem recht-schaffenen Vater die Grundlage seiner Bildung, die er auf dem Seminar zu Kiewfortsetzen sollte. Unzufrieden mit dem engen, ihm dort gezogenen Kreise, fand erin seinem neunzehnten Jahre durch die zufallige Bekanntschaft mit mehren nachKonstantinopel reisenden Englandern Anlaß, seinen Blick auf die weitere Ferne zurichten. Von seinem schönen Ansehen und seiner Lernbegierde eingenommen, er-öffneten ihm die Englander Aussicht, seine Studien in England zu machen. Durchsie und andere Freunde unterstützt, ging er 1761 nach Petersburg, um am dor-tigen medicinischen Collegium sich für sein künftiges Fach, die Medicin und Chi-rurgie, vorzubereiten; aber wahrend dieser Studien brach unter seinen Augen diegroße Thronumwälzung aus, die Peter Iii. Zepter und Leben kostete, und der zuFolge Katharina II, den Thron bestieg. Wie nahe er Zeuge derselben gewesen sei,ließ I. in spatern Äußerungen nur ahnen; aber entschieden ist, daß der Blick, dener bei dieser Gelegenheit in das Getriebe der Welthandel that, ihn seinem frühergewählten Berufe untreuer machte und überhaupt auf seine ganzen Lebensschick-sale entscheidend einwirkte. Reichlich unterstützt durch Freunde, die er sich erwor-ben, schiffte I. sich 1764 nach England ein, wo die vorzüglichen Empfehlungen,b>e er mitbrachte, ihm in London die gastfreundlichste Aufnahme verschafften. Be-sonders nahm Sir John Prcndel, damals Präsident der königl. Gesellschaft, sichseiner mit der aufmunterndsten Güte an und brachte ihn in Berührung mit Sa-muel Johnson, Capitain Cook, Priestley und andern Gelehrten. Medicin blieb^i den wjsienschMjch^ Bestrebungen, welchen er sich hingab, die Grundlage,^ach einem mehrjährigen Aufenthalte in Edinburg, einer Reise nach dem Vater-lande, die ihn mit vielvermögenden Landsleuten näher befreundete, und einemUkuen Ausenthalte in Lepden und Paris, lernte er in letzterer Stadt den Baron^nrnm kennen, dem die Söhne des Feldmarschalls Rumjänzoss übergeben waren.
nmm gedachte in seinem Briefwechsel mit Katharina II des jungen I. mit Aus-rechnung und stellte ihn dem Großfürsten Paul vor, der 1780 als (lomte «in^ >n Paris war und so sehr von den Formen und der Gewandtheit des jungenonv.-Lex. her neuesten Zeit und Literatur. II. Z6