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kerkert, oder von der Insel entfernt. Sir H. hatte, ehe man ihm jenes traucheAmt übertrug, in der Armee als General gedient und in Neapel das unregelmäßigund noch mehr als unregelmäßige Corps der sicilischen Jäger befehligt. Nach Na-poleons Tode kehrte er nach England zurück, wo seine Waffenbrüder ihn aus ihremMilitairclub ausgeschlossen haben sollen; diesem wurde jedoch in öffentlichen Blät-tern widersprochen. Gewiß ist es, daß Emanuel de Las Cases der Sohn absicht-lich nach London reiste, ihn (am 22. Ort. 18212) auf der Straße beleidigte undzum Zweikampf herausfoderte, den Sic H. aber nicht annahm. Bald darausward er zum Gouverneur der Bermuden (im Jul. 1823), und als er diese Stellenicht annahm, zum zweiten Befehlshaber oder Majorgeneral im Stabe der InselCeylon ernannt. Er begab sich vorher, Ende Oct. 1825, nach Paris, Ivo ersich natürlich noch weniger gefiel, und er reiste schon am 15. Nov. von dort nachWien. Angeblich hatte ein meuchlerischer Anfall auf Las Cases am 11. Nov. demGerüchte Anlaß gegeben, sich vielfach mit ihm zu beschäftigen aus diesem Grundesoll er Paris sobald verlassen haben. Im Jan. 1826 verließ er Wien und begabsich nach Konstantinopel. Durch seine traurige Berühmtheit zog er überall die öf-fentliche Aufmerksamkeit auf sich und reizte den Haß einzelner Franzosen. Esschien, als ob Napoleons Schatten ihn verfolge. So drang (am 3. April 1826)in Smyrna ein fanatischer Franzose, der Consularagent Perry, mit einem Dolchbewaffnet, in H.'s Wohnung, erbrach die Thüre und zertrümmerte alles Ge-rüche. Sir H. befand sich glücklicherweise auf einem Schisse. Perry drohte, daßer den Mörder Napoleons, seines ehemaligen Herrn, schon zu treffen wissen werde.Man verhaftete ihn und Sir H. bewohnte seitdem ein englisches Schiff, oder ließsich von englischen Soldaten als Wache begleiten. In der Mitte 1826 kamer auf Ceylon an, welches er nach einer zweijährigen Verwaltung seiner dorti-gen Stelle im Frühjahr 1828 verließ. Er nahm diesmal seinen Rückweg nachEngland zur See, konnte aber auch hier nicht der Beschimpfung, die ihm auf Sl.-Mauririus (Jsle de France) von französischen Colonisten in Port Louis widerfuhr,entgehen, weshalb der Statthalter dieser Insel, SirG.LowryGole, insemerBe-kanntmachung vom 1,0. Mai einen sehr strengen Tadel öffentlich aussprach. *) 17)
Hugo (Victor), geboren am 26. Febr. 1802 zu Vesan^on, begleitete, erstfünf Jahre alt, seinen Vater, einen Obersten, nach Italien, wo dieser Comman-dant einer Provinz wurde und die Räuberbanden, unter Andern Fra Diavolo, be-kämpfte. Zwei Jahre später, nach Paris zurückgekehrt, erhielt H. von seiner Mut-ter, die aus der Vende'e stammte, von einem bei ihr versteckten Royalisten, derspäter mit Mattet ums Leben kam, und von einem Geistlichen den ersten Unterricht.Pvlybius und Tacitus gehörten zu den Schriftstellern, die er frühzeitig las. Er kam1811 mit Mutter und Brüdern nach Spanien, wo sein unterdessen zum Generalerhobener Vater zwei Provinzen befehligte, wohnte im Palaste Macerano in Ma-drid, trat dann ins adelige Seminar ein und sollte nachher bei König Joseph Pagewerden. Im folgenden Jahre kehrte seine Mutter mit ihm und seinem BrubaEugen nach Paris zurück. Der Aufenthalt in Italien und Spanien, der Repa'lismus und der fromme Sinn seiner Mutter, die Begeisterung seines Vaters fürNapoleon, all Dieses spiegelt sich in H.'s späterm Leben und aus jeder Seite seinerSchriften. Dreizehn Jahr alt, versuchte er seine ersten Verse zu Ehren -^landund des Ritterthums. Er mußte bald nachher auf gerichtlichen Befehl seine Mut-ler verlassen, die vermuthlich wegen abweichender polirischen Ansichten mit ihremGatten zerfiel, wurde von seinem Vater in ein zum Gymnasium )6<»üs le Orungehöriges Institut geschickt, und schrieb dort, aus Verdruß über die Trennung vc«
') Die aus dem Englischen übersetzten „Denkwürdigkeiten von Sir ^
we, Gouverneur von St.-Helena, über Napoleons Gefangenschaft und Tod-
Stuttgart lL.'v) sind wahrscheinlich unecht.