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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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739
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anständigsten gewähre? ob dieser nichtseine Denkart zugleich bilden und bessern,und ob volkreiche Städte öffentlichen Zeit-vertreib entbehren können, oder ob sienicht, bei) Mangel desselben, auf vielnachtheiligcre verfallen müssen? er d, m.nicht übergangen haben; aber er konntenur dcclaniiren, poltern und lästern: undsein theologischer Eifer verleitet ihn nichtblos zu wahren Albernheiten, als, daßdie Schaubühne das Wohl ganzer Staa-ten untergrabe, daß man nicht, durchDarstellung von Thorhcitcn, den Memscheu Gelegenheit geben müsse, über diesezu lachcis, weil sie dabei) ihre eigenenvergäßen; daß man ja, was man imTheater höre, in viel kürzerer Zeit, zuHause lesen könne, u. d. m.) sondern auchzu offenbaren Unwahrheiten, als daß dieCandidatcn zu Hamburg sich eidlich ver-pflichten müßten, keine Komödie zu be-suchen.) Nachricht an das Publikum,betreffend H. Götze theologische Untersu-chung . . . von I. b. Schlosser, Hamb.,770.8. (Ausser historischen Nachrichtenüber diesen Streit und die Veranlassun-gen dazu, wird auch die Bühne hier da-durch vcrthcidigt, daß sie Thorhcitcn rüge,welche der Sittcnlehrer nicht rügen kön-ne , daß Lustigkeit noch nicht Sünde sey,». d. m.) Zwote Vertheidigung desH. P, Schlosser von I. H. V. Nölting,Hamb. 1770. 8. (Joh. M. Götze, wirdSchritt für Schritt darin widerlegt) Au dieser Schrift erschien eine Bey-iage. . . von M> Pct. Hcrm. Becker,Lüb. 1770. z, worin H. Vöttings Absich-ten be» s. Vertheidigung verdächtig ge.macht wurden, und auf welche er in derAugabc zu der zweissen Vertheidigung,Hamb. 1770. 8. antwortete- Veur-thcilnng einer Schrift, welche den Titelführt: Götzens Untersuchung . . . Gött.>770. 8. Ist das Gutachten der Götting-schen Theologischen Fakultät über diesenStreit, und von I). Gvttsr. keß abge-faßt. (Melch. Götze hatte sich cS auSge-betcn; aber der Verf. desselben hätte im-mer, wenn er auch seinem Mltbrudcrnicht absprechen mosten, es mit mehrerer

Bestimmtheit und Einsicht abfassen soffen.Es wird darin, unter andern, eine mo-ralische Vollkommenheit vom Theater ge-fordert, nach deren Maßstabe, wenn manihn, B. auf Predigten anwendete, diesegrößlcntheils eben so mangelhaft se»n wür-den, als, ihm zu Folge, das Theater' ist;eine Vollkommenheit, die oben drein langenicht so gut vom Theater sich fordern,oder vielmehr weit wrniger mit der We-senheit desselben sich vereinen läßt, undverträgt, als eine, ihr verhältnißmäßigeVollkommenheit, mit Rechte, von derKanzel gefordert werden kann^ Weil dieEiche nicht eine Cedcr ist: so soll sie cttwas ganz unrechtes sepn! Um das Thea-ter, so wie jede andre Sache, gehörigzu beuetheiken, uni die dramatischen Pro-dukte richtig zu classisiciren, muß mau esiiudlrt haben; und da die Geistlichen sel-ten oder nie Anspruch auf dieses Studmmmachen: so erklären sie dadurch sich selbstfür unfähig zum Richteramt darüber.Und das, darauf so wenig paßlichc, undin Ansehung desselben, so schiefe, ihm sooft von den Theologen untergeschobene,oder vorgeschriebene Ideal, muß natürlichaus den Gedanken führen, daß sie es füreine Art von Nebenbuhler ansehen, unddaß nur hieraus ihre Gesinnungen gegendasselbe entspringen ) Lie. SimonRatzebergce Jun. Anrede an aste seineMitbürger In und ausser Altona . . .Verl. 177a. 8. (Eine wohlverdiente Pa-rodie jenes Gutachtens, welche auch alsVorrede vor den, Vadcmceum steht.)Vertheidigung der Spiele, Tänze, Schau-spiele .. . nebst einer Anweisung wie manan selbigen ohne Versündigung Attthellnehmen könne, k. I. 1770. 8. (Die Ein-schränkungen, unter welchen der V. dieVergnügungen erlaubt, sind sehr billig.) Die Pflichten des christlichen Dichtersim Dramatischen, von I. B. Kölbele,Frft. 176s. 8. (Es ist schwer, zu bestim-men, was der Verf. will. Der christ-liche Dichter soll, z. B. seine Heiden ausder Kiechengeschichtc nehmen, soll christ-liche Tugend und so gar Vußkämpfe schil-dern, und hoch wieder, um der lüderli-Aaa 2 chen