Vorberichtzu der ersten vermehrten Auflage.
Beyfall, welchen des Hm. Sulzer allgemeine Theorie der
schönen Künste, im Ganzen, erhalten hat, veranlaßte dieVerlags-Handlung, eine Verbesserung derselben, bey dieser neuenAustage, zu wünschen; allein die Achtung, welche Deutschland demAndenken des Verfassers schuldig ist, und für das Werk selbst bezeugthat, schien keine andre Art von Verbesserung, als eine bloße Vermeh-rung, als einen Zusatz litterarischer Nachrichten, zu erlauben. Hr.Sulzer hatte sich selbst durch seine Theorie ein Denkmahl gesetzt; undDeutschland hatte diesem Werke einmahl seinen Beyfall geschenkt:was war billiger, was natürlicher, als daß es, wenn es seinen Nah-men behielt, auch unverändert von andern Händen blieb? -- Aberjene litterarische Notitzen waren, gleich bey der Erscheinung des Wer-kes, gewünscht worden; sie konnten gegeben werden, ohne die Arbeitdes Hrn. Sulzer zu zerstören, und es ist so natürlich, sie in einemWörterbuche zu suchen; es blieb also nur die Frage übrig, wie sie zumachen waren? Auf solche Art sie abzufassen, wie der Recensent die-
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