Druckschrift 
1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
738
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von M. Heinr. Fuhrmann, 1727. 8. undvon ebendemselben: Die an der Kirche Got-tes gebaute Satans-Kapelie. .. 17:9. 8.(Das erste ist in Gesprochen, und beydcin einem vermeintlich witzigen, unerträg-lichen Tone abgefaßt.) Joh. Ehrstph.Köcher zu Osnabrück gab 17z- zu Oöna.brück eine Einladungsschrist von dem ver-meinten Nutzen der Komödien in den Ile-bungcn der Beredsamkeit heraus. Er-bauliches Gespräch, in welchem von derMoralität der Komödien gehandelt, und'auf die Einwürfe derjenigen, so dieselbenvettheidigcn, ans Gottes Wort gründlichgeantwortet wird, Jena 17z-. 6.'kraeleök. liccer. pro comoeci. er luci.rkesri-sl. von I. G. Altmann, im ztcnB. S. Z94 deS Bempe cklelvec. BiZ.'>7Z5- >742- L. 6 Bde. M. Gottsr.Heinitz zu Camcnz ließ 1740 und 1742 cmpaar Einlabungsschr. drucken, worin er'von dem Nutzen der Schulcomödien zur'Bildung in der Beredsamkeit, und vonder, bc» Komödien geistlichen Jnndalres,nöthigen Behutsamkeit handelt. Christ-' liche Gedanken von den eilcln Schauspie-len und Komödien, Regensb. ,74?> «-Von Gcllerts Briefen, Lcipz. 1751.8. han-delt einer von der Komödie und dem Nu-tzen derselben. Beichte eines christli-chen Komödianten an Gott bei) Versagungder CommUnion, von Uhlig, 1752. 8. und1772. 8. (Dieses Gedicht machte, zu sei-ner Zeit, viel Aufsehn; unter mehrcrnSchriften veranlaßte es:) Unvorgreisti-chc Gedanken über die Frage, ob ein Ko-iibdiant zur öffentlichen Kommunion zu-"zmassen . . . Strasb. 1752. 8. Zu-'fästigc Gedanken über die teutsche Schau-Zühne zu Wien, 1760. 8. von Engelschali(Wider das Ungesittete und Unsittlichedes dortigen Theaters.) In denmalres cie l'^orci. eis Uerlin vom I.-760 stndcn sich , von Joh. G. Sulzer,Betrachtungen über die Nützlichkeit derdramatischen Dichtkunst, welche Deutschn--. 'ersten Th. s. Vermischten Phil. Ab-handl. Z-t48 der zwevten Aust. stehen.Im 6tcn TP- der Mosheimschen Moralvon O. Miller, >762. wird, von her Büh-

ne, in einem Gespräch, gehandelt, wor-in man Kenntnis des Theaters, und Kennt-nis der Geschichte, und Kenntnis dermenschlichen Natur vermist. Oer Inn-Halt desselben ist, indessen, in der Schrift,Von den, rechtmäßigen Gebrauche der Zeitund unschuldiger Eegötzlichkeic.>775. 8.von neuem erschiene!). Die Vorredevor G. Lindneis Schulhandlungen,-nigsb. 1762. 8. handelt ganz gut von demNutzen der Schauspiele für die Erzie-hung. Sendschreiben über die Sitt-lichkeit der Tragödie, in dem zweptcn St.des siebentes Bandes cee Bibl. der sch.Wissensch. (Der Zweck deS Trauerspielessoll Tugend scpn.) Gedanken von demwahren Werth des Theaters, von Mr.G. Walch, Schleus. 1765. 4. (Wenn dasTheater selbst nicht mchrcen Werth hätte,als diese "Gedanken : so würde es ftcvlichwenig Werth haben.) Die vier, ohneNahmen des Verfassers, mit der Auf-schrift Neue Lustspiele, Bremen 1768. 3.herausgegebenen dramatische» Arbeiten deSPrediger Joh. Ludw. Schlosser veranlaß-te» einen lebhasten Streit; der erste,Pasquilartige, Anfall geschah in dcrZigra«scheu Zeitung; hierauf erschien eineVer-theidigung des P. Schlosser . . von I. H.V. Nölting, Hamb. 1769. 8. und gegendiese: -- Bescheidene Prüfung dieserVertheidigung, ebcnd. >769. 8. von einemPrediger Buchenröder, aus welche dererste mit einer Zugabe zu der Vcethei«digung des P. Schlosser 1769. 8. antwor-tete. Nun trat Joh. Melch. Götze mitseiner- Thcolog. Untersuchung der Sitt-lichkeit der heutigen deutsche» Schaubühneüberhaupt, wie auch der Frage, ob einGeistlicher... die Schaubühne besucden,selbst Komödien schreiben und drucken las-sen, und die Schaubühne, so wie siejetzsist, veetheidigen .. . könne, Hamb. 1770.8. hervor. (Hätte Götze ein wenig vondem Geiste, der ihm und mehrern ei»Slergerniß war und ist, ei» wenig philo-sophischen Geist besessen: so würde er dieFragen: Ob dem Menschen Erhohlungund Zeitvertreib nöthig scp? ob das ge-bildete Theater ihm nicht den bessern und

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