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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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oder durch Dekcngemahlde verzieret.Zu solchen Gemählden schiken sie sichauch ungemein viel besser, als dieflachen Dekcn, (die wir auch mitdem französischen Namen Platfonoszu nennen pflegen,) weil die Figurennicht dürfen so verkürzt vorgestelltwerden.

Man macht auch Cupeln von Zim-merarbeit, und hat dabei) den Vor-theil, daß die Mauren des Gebäudesnicht so sehr stark seyn dürfen, als diesteinernen Gewolber sie erfodern. In-wendig wird das Gespärre verschaalt;aber dadurch geht ein großer Theildes Raumes verloren. Sollten dieseCuveln inwendig die Form einer hal-ben Kugel behalten, so muß vonaußen die Hohe beträchtlich großer,als die Breite seyn, wodurch sie mehr

Dach

eyformig als kugelförmig werden;es sey denn, daß man, wie bep derkatholischen Kirche in Berlin, dieSparren aus lauter krumm gewach-senen Bäumen mache, in welchemFall die Cupel beyuahc die kugelrundeForm von außen behalten kann.

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(s) Von der Cupel handeln, uutepmchreen, Militia, in s. priucip.cbirerr. im zten Buche des -ten BdS.§. 4. dc6 i?ten Abschn- S. 54; d. d. tt..Von den Cupeln in den Kirchen, ihrerVerbesserung, u. d. in. Le Roy in s.Geschichte der Einrichtung der chrisslichenKirchen, S. 040 d. llcbcrs. bei) des Lau»gier Ann,, über die Baukunst, Leipz.1768. 8.

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(Musik.)

^j^er Buchstabe, womit wir denzweyren diatonischen Ton desheutigen Systems bezeichnen, der inder Solmisation ro gcnennt wird ^).Wenn man in einem Gesang diesenTon zum ersten Ton der Tonleiter an-nimmt, so sagt man, das Srük ge-he aus dem Ton!). Dieses kannauf zweycrley Weise, nach der gros-sen oder kleinen Tonart geschehen:im ersten Fall wird die Tonart l) dur,im andern O moll genennt. DieseTonart ist etwasunvollkommcn,weildie kleine Terz auf den Grundto»v? um ein ganzes Comma zu nie-drig ist s*).

*) S. Tonleiter.

S. System.

Da Capo.

(Mußk.)

Tedeutct vom Anfang, und wirdam Ende solcher Tonstüke geschrieben,von denen der erste Theil wiederholtwird, dergleichen fast alle Arien sind.Man braucht diese beyden Worterauch als ein einziges Wort, womitman den ersten Theil eines Tonstüksbezeichnet, in so fern derselbe wieder-holt wird. So sagt man z. B. Die-ser Ganger hat im Dacapo artigeVeränderungen angebracht.

Dach.

(Baukunst.)

Der oberste Aufsatz auf einem Ge-bäude, der den inncrn Raum dessel-ben vor dem einfallenden Regen,Staub und Sonnenschein verwahrt,

und