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Vorredezu der zweyten Ausgabe.
^ ^ch vermuthe, daß die meisten keser dieses Werks bey einer neuenAusgabe desselben beträchtliche Zusätze zur Ausfüllung der darinbefindlichen Lüken, und mancherlei) Veränderungen zu deutlicherer Be-stimmung, oder auch zur Verbesserung meiner Theorie erwarten: manwird aber beydes nur selten finden. Darum halte ich für nöthig diewahren Gründe davon anzuzeigen, damit man mich nicht eines eitlenStolzes beschuldige, als wenn ich dieses Werk für vollständig hielte,oder die Mängel und UnVollkommenheiten desselben, die, wenn ichselbst sie nicht einsähe, hier und da in periodischen Schriften, worindieses Werk beurtheilet wird, mir deutlich genug vorgehalten worden,nicht, wenigstens zum Theil, eingestünde. Schwerlich wird irgendeiner meiner ieser alle küken und alle Unrichtigkeiten, die in dieserTheorie vorkommen, vollständiger und überzeugender einsehen, alsich selbst. Aber ich befinde mich leider außer Stand, ihr mehr Voll-kommenheit zu geben.
Ein fataler Zufall hat mich seit fünf Jahren meiner Gesundheitunwiederbringlich beraubet; und das beständig anhaltende Gefühl mei-ner ieibeöschwachheit, und die Veranstaltungen, das Wenige, wasmix von Gesundheit übrig geblieben, zu erhalten, machen mir jedeArbeit, die einige Anstrengung der Kräfte erfodert, unmöglich, oderwenigstens gefährlich.
Ich hoffe, daß diese Entschuldigung, mein Werk bey dieser zwey-ten Ausgabe nicht vollständiger und besser zu liefern, für gültig wirdangenommen werden.
Sulzer,
Zur