Druckschrift 
1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
735
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eignungsschrift an den unglücklichen Prinncvor.) Im I. 1647 wurden, bekann-ter Maßen alle Schauspiele verboten, undbis zur Wiedereinsetzung Carls des -tennur im Verborgenen gespielt; im 1.1662wurde das Theater wieder hergrlieilt, unddie Ausgelassenheit in den Stücken desCvngreve, Vanbrugh, Wycherlp u. a,m.veranlagte die berüchtigte Schrift dcsJer.Collier: 7^ bliorr Vieev ob che immn.rolir^ Astst prvbanenebs ob rbe onglibk8rsgc, Dvnck. 1698. 8- wider welchesogleich: TVmencimcnrs ob Aär. Lol-liers balbo ancl imperbebb oirsrions, h/Xbr. ConArovc, b. 1698- 8- undVice uiebullnels ab rbc SrzAe ro rlroüapplncix ab msnlcinck, ra Clovern-menc aicck ro reliesion, öäi. (siokn)Dennis, l.. 1S98. 8. erschienen,^ undauf welche Collier mit l'ice anciencsock Möckern Lc.iCe iurvc^ck 1699. 3.französisch von dem Jesuiten, JeanCour-beville, unter dem Titel: Lririque cknlbkesrre sngl. compsre su ck'hesrreck ^ebenes, <le lbome er cle Trance,ksr, >7,3. >2. antwortete. (Was Col-lier in der ersten Schrift von den einzelnSrückcn sagt, ist nicht ungegrnnbetc aberdie Helgen, welche er daraus gegen dasTheater überhaupt zieht, sind eben sowenig bündig, als wenn man, aus denPredigten des P. Abraham von St. Clara,Schlüsse gegen alle Predigten machen woll-te; und die ewigen Berufungen auf dieKirchenväter und die ersten christlichenJahrhundertc zeigen eben so wenig Ucbec-lcgung. Die Antwort auf die Schriftenseiner Gegner ist mit mehr Einsicht, ob-gleich mit vielem Eifer geschrieben; unddie Behauptungen der beleidigten Dich-ter, daß Darstellungen, wie die ihrige»,sehr lehrreich werden können, hinläng^lich widerlegt.) Einige Rücksicht aufCollier's Schrift hat Deichen in der Vor-rede vor seinen bohle«, b-unck. 1699. z.genommen; auch Vanbrugh wird eineAntwort darauf zugeschrieben, die miraber nicht näher bekannt ist. Vks8rvAL cvnckemneck, sock che encours-^emenr ^iven rc> ehe immorsliries

snck probsusnebs ob rlic Vkoarre b/rhe enß-Iil h Tchools, Dnlverbicles sockbrom rhe bulpirz cenbur'ck, I.oock.-698. 8. (Ganz nach den Grundsätzendes vorhergehenden Verfassers, oder viel-mehr des, immer noch nicht verrauchtenGeistes der ersten Puritaner. Diese Schrif-ten brachten, indessen, manchcrle» guteWirkungen hervor. Cibber, in der /^po-soZx bor bis kibe, (S. 22;. Ausg. von>?;o) sagt, daß die dramatischen Schrift-steller von da an wären behutsamer ge-worden, und nicht mehr Ungezogenheitenfür Wik ausgegeben Härten. Auch stimm-ten die darin geäußerten Gesinnungen sosehr mit den Gesinnungen des großen .Hau-sens überein, daß die Regierung selbst ge-gen einige Schauspieler und Schauspiele-rinnen, wegen unanständiger Ausdrücke,Untersuchungen anstellen ließ, und Vet-terten und die Veacegirdle deswegen be-straft wurden. S. Gildons Compsriborrherween rhe rcvo LrsZes, 1702. 8.S. >4Z.) Debeoce ob 8 'rsge plsz-s,Ibonck. 1707. 8> von Edw. Filnicr,(Wahrscheinlicher Weise ist das Werk zu-erst früher erschienen; denn es ist vorzüg-lich gegen Colliers Schriften gerichtet.)" I» Ch. Pvwey's Dnksg >pir>ebs obbmZIsnck . . . bnncl. ,701. g. wird der,vorgeblich unglückliche, Instand von Engcland, zum Theck auf das Theater mit ge-schoben. Ichs shbolure unrsccbull-uebs ob rliesrricsl enrerrsinemcnrs,h/ VVm, I.sv> bvnck. 1712 und 1726.8. Ein, im I. 1729 in der eigentli-chen Stadt London (in Goodmanns Field.)errichtetes Theater, brachte die Geistlich-keit in Harnisch; ein Prediger hielt einePredigt dagegen, welche im I. 17ZO ge-druckt wurde; und die Regierung wurdeum die Unterdrückung desselben ersucht.türsrion , hciriZ an bliczuir7, evUe-rbier rbe Lrsoe esn be mscke 2 bchoolob virruc, b.onck. >754. 8. (die Fragewird verneint) Die im J. 1757 ergan-gene Parlamentsscte, daß kein Stück,ohne Erlaubnis des obersten Kammer-Herrn, irgendwo gespielt, oder mehrSchauspielhäuser errichtet werden sollten,

veran-