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be fürs Alterthnm haben, um die-ses noch itzr nachzuahmen. Gegen-wartig ist es unendlich schiklichcr,die Mctopcn mit Sachen auszuzie-rcn, die eine Beziehung auf die Be-stimmung der Gebäude haben. Die-ses ist mit guter Ucbcrlegung undviel Geschmak an dem BerlinischenSchloß und an dem Zeughaufe ge-schehen.
Es sind noch Ruinen von altendorischen Gebäuden vorhanden, de-ren hohes Alterthum aus der rohenForm und den plumpen Verhältnis-sen der Säulen kann abgenommenwerden. Diese sind coaisch; dieHohe hat nicht einmal fünf Eäulen-diken *). Man findet, daß die Al-ten die Verhältnisse der dorischenSäulen von Zeit zu Zeit geändert,und die Hohe derselben nach und nachvon vier Säulendiken bis auf siebenheraufgetrieben haben, bey welchemletzten Verhältnis' man noch itzt blei-bet, da man dem Sanlenstamm ins-gemein 14 Model, dem Fuß aber ei-nen, und dem Knaufs auch einen,folglich der ganzen Säule iv Modelfür die Hohe giebt.
Diese Ordnung ist wegen der Aus-theilung der Triglyphcn die schwer-ste'"'), und die Alten konnten sie nurin dreyerley Säulcurveiren, näm-lich von 5, ic? und >5 Modeln, an-bringen, oder sie mußten darinn dieFehler leiden, daß nicht allemal mit-ten über eine Säule ein Dreyschlitzzu liegen kam, wie in dem angezoge-nen Artikel gezcigct worden. Gols-mann hat dieser Schwierigkeit da-durch abgeholfen, daß er die Verhalt-nisse der Drcyschlitze zu den Meto-pen für einige Säulenweiten abgeän-dert, und dadurch verschiedene Ge-balke für gar alle brauchbaren Säu-lenweitcn angegeben hat. Die Ver-hältnisse der Haupttheile dieser Ord-
*) S. Winkclmann, l. c.
S. Dreyschlitz.
nung sind au einem andern Ort an-gegeben worden ").
Obgleich diese Ordnung die will-kührlichen Zicrrathen verwirft, soist sie doch in ihrem vollen Reich,thum, wenn die Metopeu mit schik-lichen Verzierungen angefüllt, wenndie Unterbalken auf ihrer untern Flä-che in Felder abgctheilt werden, wennder Kinn des Kranzes eben derglei-chen Einthcilungen hat, vielleicht die,welche die größte Mannigfaltigkeitder Theile zeiget, und bey ihremernsthaften Wesen die meiste Prachthat. Sie schikct sich zu allen präch-tigen Gebäuden, und muß allemal,wo mehr Geschosse sind, an dem un-tersten angebracht werden. Die ernst-hafte Pracht dieser Ordnung, undihre schölle Abwechslung gegen diedarnbcrgesctzte jonische, empfindetman lebhaft bey genauer Betrach-tung der kleinem Portale in dein Hofdes Berlinischen Schlosses, wo dieHauptwache ist: wie denn über-haupt alles, was an diesem Schlossevon dorischer Ordnung, sowoi inAusthcilung und Verhältnis als inVerzierungen, zum Muster dieserBauart kann genommen werden.
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(5) Von der Dorischen Ordnung über-haupt handeln, unter mehrern, I. F.Blendet, im sten Bde. f. Lours ll ^r-cdireUuee, im Iten Kap. und ebend. im;Kap. S. >>4 u. f. isi. >s8. 141. 15Z.und Militla in den Ui-ino. ll'^i-cdir. mv.im 8ten Abschn. des >ten Buches S. 6sdes ersten Bds. der deutschen Uebcrs. —Ferner gehören hieher: lölerdnllc pourllillrlbuer les tcteropes, VriAfi'pkcsec>lurule? cisns lös scccaiplemcns erongles renrrsns cle I'orllre Oorigue,p. kölr. Ournonc, t. 7 Pl. — O'nrclielloriizue soll. p. ). L. cie la ?r,t!ö, erZe. p. ). ö. Oucicn, f. ^Bl. — U'or-cliuelZorico, ollls il Vempio ci 'llrcvle
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^ S. Ordnung.