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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
682
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schen Ausdruck; von dcm Bau und dcrNatur dcs deutscheu Verses.) — Flehr-buck pcosaisckcr und poetiscksrWohlredenheit . . . von Joh.Äernh. Basedorv, Kvppenh. 1756. 8.(Nur drr dritte Thcil deS Werkes handeltvon dcr Poesie; allein mau sieht ihm das,was Bödmet und Vrcitinger bereits dar-über geschrieben hatten, und was, vonden, bc» dem Art. Aesthetik angezeigtenSchriften, schon damahls bey uns erschie-nen , oder aus andern Sprachen übersehtwar, wenig an. Wer sollte cS glauben,daß Basedow, zur Bildung in den scho-nen Wissenschaften, unter andern auchJvchers Gclehrtcn-Lexicon empfiehlt, unddaß er die Asidromache deS Euripides füreine Elegie hält? Die verschiedenen Haupt-fiücke jenes dritten TheileS handeln: vondem Wesen dcr Poesie; von allgemeinenRegeln der Dichtkunst aus dcr sVrc poe-eigne dcs Boilcau; von dcr poetischenErfindung, Ordnung und Schreibart;von deutschen Versen; von jeder Gattungdcr Gedichte besonders; und das Gedichtüberhaupt erklärte B. als „eine Rede, de-ren Jnnhalt, Gedanken und Ausdrückesowohl an sich selbst, als nach einer ver-nünftigen Absicht dcs Verf. entweder ge-sangmäßig, oder vcrsemäßig, oder bevdcSzugleich sind)" Joh. Heinr. La-ders . . . Anfanzszr. der schonenWissenschaften . .. Nsa^nz 1767. z.(Auch von diesem Werke gehört nur dieletztere Hälfte, von §. 170-2Z2. oder S.444990 hieher. Ader der Jnnhalt die-ser würde hier nur unnöthigcn Raumeinnehmen. Mangel bestimmter Begriffe,und Mangel an Geschmack zeigen sich bey-nahc in allen. Bald ist dem Vers einGedicht eine Geschichte aus einer andernmöglichen Welt, bald fordert er davoneine deutliche Uebcrcinstimmung mit sol-chen Urbildern, die in dcm Reiche derNatur anzutreffen sind; die Hhmncn derAlten setzt er mit SchepbS Thcresiade undTrillers Prinzcnraub in eine Classe; schönist ihm, was so wohl mit der Natur derGegenstände, als mit unserer eigenen über-einstimmt, u. d. M.)— Lehrbuch dcr

schonen Wissenschaften, insonder-heit dcr Prose und Poesie, vonJoh. G'tth. Lsindner, Ronigsb.

e. 8. 2 Th. (S. den Art.A, - — «Heinrich Brauns

2lnleit^ g , ur deutschen Dickt - undVersitunsr, L1?üncken >77, und177L. 8- — Rurzer Linterrickt inden sckonen Wissenschaften fürFrauenzimmer, Chemnitz 1771-177-.8. -Th. (Ausgeschrieben, und schlecht aus-geschrieben.) Gckubarts Vorle-sungen üdcr die schonen Wissen-schaften, Augsb. 1777.8. und vermehrt,unter dcm Titel: RurzgcfasitesÄ.ehr-buck der sck. Wisi'ensck. Fest, undLeipz. 1782. 8. — Rurzer Innbegriffder Rennrnijsc und Lehrs. zurWn-sickt und Verfassung aller nothrven«digen Gattungen der Gedickte ...von Fr). Ser. Haase, München 1778.8- — (Nicht blvs für-, sondern auchvon einem wirklichen Anfänger geschrie-ben.) — /(or. Weskcnriedcrs . . .skrinleitnng in die sckonen Wissen-schaften, zum Gebrauch s. Vorle-sungen, München 1778. 8. (Unter denverschiedenen, vorher angezeigten, zu Mün-chen, erschienenen Schriften über dieTheorie dcr Poesie, unstreitig die bessere,obgleich sonst an und für sich nicht befrie-digend. Es wird darin von den allge-meinen Begriffen dcr Poesie; von dcr Ab-thcilung der schönen Künste; von dcr Art,Dichter zu lesen, und zu nützen; vomSylbcnmaafi; von den Figuren; von dcrAllegorie und Mythologie; von Schön-heit, Grazie und Naivetät; vom Großenund Erhabenen; von der lyrischen Sicht-kunst; von dcr Idylle; von der Fabel;vom Lehrgedicht; vom Sinngedicht; vonder Satire, und von Romanen, abergrößtcntheils, nach wenig bestimmten Be-griffen gehandelt.) — iLmrvurf einerTheorie und Lutteratur Oer scko-nen Wissenschaften ... von I. I.Esckcnburg, Bcrl. 178z. g. Verb,cbend. 178s. 8. und mit einer ausgesuch-ten Bcyspielsammlung begleitet, wovonbis jetzt 6B. erschienen sind. — An-fangs-