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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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681
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,'n welchen erst in den Nachrichten vomUrsprünge der Eritik bcy den Deutschen(atcs St. Zur. 1741. z. S. 162 u. f.)die zwcytc, und noch strenger, die balddarauf erschienene dritte Ausgabe der Gott-schedischen Dichtkunst, in der neuen Vor-rede (cbend. St. 6) und in den zwei)Schreiben (cbend. St. >>) behandelt wur-de. Auch Joh.' G. Mcver ließ „Veur-theilungen" derselben. Haste 1747. 8. 6 St.drucken. Aber so sehr diese Herren Rechthatten, Gottscheds Werk für höchst mittel,müßig zu halten, und so gewiS schon diebloßen Ucberschriftcn der Kapitel einenMangel an bestimmten Begriffen von derPoesie vcrrathcn: eben so sehr beweisen,meines Bcdünkcns, jene Kritiken, daßihre Urheber selbst nicht dergleichen Be-griffe hatten. Und.Dinge, welche sieihm, als unerhört, anrechneten, z.B.die Wahl der Beyspiele, in den ersten Aus-gaben, aus seinen eigenen Gedichten wa-ren, ganz gewöhnliche, in asten seinendeutschen Vorgängern anzutreffende Dinge.Ucberhaupt hatte Gottsched nichts eigenesin der ganzen Schrift. Sie ist aus an-dern, auswärtigen, Schriftstellern, undhöchst elend zusammen geschrieben. In-dessen lehrte sie denn doch zu ihrer Zeit,daß Poesie nicht bloö in Reimcrcy besteht.Gottsched selbst machte unter der Aufschrift,„Vorübungen/' einen Auszug daraus fürdie Schulen; und Dommericks iLnt-»vnrfeincr VeutsckanDicktikunsi...176z. ist auch daraus genommen.) —D. I. Brcitingers Critiscke Dickt-inmsi, Worin Sie poetiscke Mnhle-rey in Absickt auf die lLrfinoung.. umersuckt.. . unS mit Beispie-len erläutert rrird . .. Zur. ,740. 8.Fortsetzung Oer crit. Dickck. rvorinVre poetiscke tNahlerei in AbsicktKuf oen Ausdruck und die Farbenabgehandelt rvird. .. siebend. 1740.8. (Des Verf. Absicht war vhnstreitig,den Begriff von Poesie, dem Wesen dersel-ben gemäß, zu bestimmen, oder, mitsei-ncn Worten, „den Ursprung und die Na-tur desjenigen Ergehens, das von der poe-tischen Mahlercy entspringt, zu untersu-

chen." Unter der poetischen Mahlercyversteht er, nicht bloe den Ausdruck son-dern „die ganze Arbeit der poetischen Nach-ahmung und Erdichtung mit allen ihrenGeheimnissen und Kunstgriffen /' und Mah-leren und Dichtere» findet er nur darinverschieden, daß jene zwar schneller undkräftiger wirkt, aber dafür auch nur Ge-genstände, „die dem Auge vernehmlichsind," darstellen kann, und daß diese ihreBilder unmittelbar der Seele einprägt.Aber noch war die Aufmerksamkeit unsrecPhilosophie zu wenig auf die Natur selbstgerichtet gewesen, oder vielmehr nochwurde die Philosophie zu sehr mit philoso-phischem System oder mit philosophischerForm verwechselt, als daß man genaueund ganz deutliche Begriffe in deni Werkeerwarten dürfte. Oft ist auch die Zwc».dcutigkeit eines Wortes Schuld an ein-seitigen, unbestimmten schwankenden Vor-stellungen; und daß das Wort, Mahle-rcy', hier dergleichen verursacht hat, läßtsich nicht lclugnen. Uebrigcns finden sichimmer noch, obgleich das Werk sich lang-weilig ließt, manche gute Bemerkungendarin. Die rz Abschnitte des -ten Thcilesenthalten eine Vcrglcichung der Mahler-kunst und Dichtkunst: Erklärung der poe-tischen Mahlercy; von der Nachahmungder Natur; von der Wahl der Materie;von dem Neuen; von dem Wunderbarenund dem Wahrscheinlichen z von der Ae-sopischen Fabel ; von der Verwandlung desWirklichen ins Mögliche; von der Kunstgemeinen Dingen das Ansehen der Neu-heit bcyzulegcn; ob die Schrift, Augustim Lager, ein Gedicht sc»; von etlichenabsonderlichen Mitteln, die schlechte Ma-terie aufzustützen z von der Wahl der Um-stände , und ihrer Verbindung; von denCharactern, Reden und Sprüchen; unddie iO Abschn. des aten Theiles handelnvon dem wahren Werth der Worte unddem Wohlklang; von den Machtwörtern;von den gleichgültigen Wörtern; von derKunst der Ucbcrsetzung; von der Würdeder Wörter; von den Beymörtern; vonder Schreibart insgemein; von der herz-rührcndcn Schreibart; von dem mahleri-U tt 5 sch.n