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Wörtern und Arten der Gedichte." ESwurde, wie der Verf. im Schlußkapitelsagt, in einem Zeitraum von fünf Tagengeschrieben. Das, was über Spruchedarin gesagt wird, abgerechnet, ist frcy-lich das übrige von keiner Bedeutung; dieLehren von der Tragödie und Komödie,z. B. nehmen nur acht bis zehn Zeilenein. Das merkwürdigste ist, daß Opitz, indem Kap. der Vorrede, ausdrücklich er»klclrt, er sey gar nicht der Gedanken, daßman durch gewisse Regeln und Gesetze je-wanden zum Poeten machen könne. -Hau»manns Anmerk. handeln in >6Rap.von der Reinigkcit und Deutlichkeit derdeutschen Sprache; von der Zierlichkeit indeutschen Reimen; von der Redgeschick-lichkcit nach den Sachen; von der Wort-größe; von d. Wortzcit; von d. Wort»-klänge; von der Ordnung der Wörter,wie sie zur Ausdrückung der Sache helfen;von den Wörtern, wie sie Recht oder Un-recht gebraucht werden; von den unter-schiedlichen Arten der Relme; von dentrochäischcn,. jambischen, dactylischcn,anapästischen Reimen; von d-m Reimen,so aus unterschiedlicher Vermischung derxeäum entstehet; und von den Arten derWerse, so aus sonderlicher Fügung derReime entstehet, und hier vom Echo, vonden Pindarischen Oden, Sonnet, Ron-dcau, Elegie, Dithyrambe, ungereimteReime, von welchen er sagt, daß dieschwerer zu machen wären, als gereimte,weil er ihnen nähmlich ganz sonderbareRegeln vorschreibt, und den Reimen,welche nach der äußerlichen Gestalt be-nennt werden, als Eyer, Becher, Py-ramiden. Bcy der Ausg. von >6;z sollensich noch histor. Nachr. von den Meistcr-sängcrn finden.) — Phil.>Tafu deut-scher Helikon, Witt. 1641. 8. — poe-tischer Trichter, Sie teutscheDicht-und Reimkunst, ohne Behuf derlateinischen Sprache, in VI. Stun-den einzugießen .. . durch ein Mit-glied der hochl. fruchtbringendenGesellschaft (den Spielenden, oderPhil. Harsdorfcr), Nürnb. >6;o - 165z.8. (Das Werk, das zum crstcnmahl schon
früher gedruckt ist, dessen erste Ausgabeich aber nicht gesehen, besteht aus drey,einzeln erschienenen Theilen, wovon deritc: von der Poetercy insgemein, undErfindung derselben Jnnhalt; von derteutschen Sprache Eigenschaft und Füglich-keit in Gedichten; von den Reimen undderselben Beschaffenheit; von den vor-nehmsten Reimarlen; von der Vcrände,rung und Erfindung neuer Reimarlen;von der Gedichte Zierlichkeit und derselbenFehlern; der -te von der Pocterey Eigen-schaft, Wol- und Mißlaut der Reimen;von den poetischen Erfindungen, so ausden Nahmen herrühren; von poet. Erf.so aus den Sachen, und ihren UmständenVerfließen; von den poetischen Gleichnis-sen ; von den Schauspielen insgemein undabsonderlich von den Trauerspielen; vonden Freuden - und Hirtenspielen handelt,und der zte Th. hundert Betracht, überdie tcutsche Sprache; eine kunstzicrlicbeBeschr. fast aller Sachen, welche in un-gebundener Schriftstellung füczukommcnpflegen, (die auch unter dem Titel, Vin-äu5 poerieus, d. i. Poetisches Lexicon,bereits Nürnb. 1628. 8. gedruckt morden)und zehn geistl.Geschichtredcn (welche allen-falls den ncucrn Titel, Situationen, füh-ren könnten) in unterschiedlichen Reim-artcn abgefaßt, in sich begreift.) — Indiesen Zeitpunkt ungefähr fällt der Pro-teus von Joh. Jus?. Winkelmann(oder wie er sich zu nennen beliebt, Sta-nisl. Mink von WeinShcim), welchen ichzwar nicht gesehen habe, dessen Jnnhaltaber zu merkwürdig ist, als daß er nichtbemerkt zu werden verdiente. Es ist,nähmlich, eine Anwendung der bekannten^rs Oulliana auf die Poesie, vermittelstwelcher man, ohne Mühe, sehr geschwind,einige tausend Verse, aber treulich, ohneSinn und Verstand, machen kann.) —Aug. Büchners kurzer Wegweiserzur deurjcben Dichtkunst. . . her-ausgeg. durch M. Ge. Gozen, Je-na 166z. 12. (Die zwölf Kap. des Wer-kes handeln; Woher der Poet seinen Nah-men habe; von der Materie der Poeten;vom Amt und Zweck des Poeten (dieser
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