Druckschrift 
1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
675
Einzelbild herunterladen
 

D i ch

D i ch 675

er cie philoss. kstsze 1742. 12. Z B.Die von Hamilton ist nie gedruckt, aberRvbvtham, ein Engländer, soll derennoch eine verfertigt haben. Deutsch,von K. Frd. Orollingec, im itcn St. derSamnil. Crit. Poet, und andrer geistvol-len Schriften, Mr. 1741. 8. in Prosc;von G. E. Müller, Dresden >745. 8. inVersen (nebst einem Versuch einer Critiküber die deutschen Dichter); und inPope'Ssämmtl. Werken, Hamb. 1760. 8. 5 Th.in Prosc. Auch sind rußische und däni-sche llcbcrs. davon vorhanden. Der ersteGes. handelt von den Mitteln zum gutenGeschmack, der zwepte von den Quellendes falschen Geschmacks und der dritte vonder Moralität des Kunstrichters; und,als Gedicht, hält selbst Johnson, es füreines der vortrcflichstcn; nur von demPlane bemerkt er, daß, da die Anord-nung eines jeden Gedichtes, welches Vor-schriften enthält, in so fern willknhrlichund unmethodisch se»n muß, als allgemei-ne Wahrheiten und Sätze sich, gegensei-tig, von einander, ableiten lassen, undfolglich einzclc Feilen immer ihre Stellemit andern vertauschen können, Warbur-tvn, in s. Commentar darüber, liebernicht so ängstlich hätte auf die Verbindungund den Zusammenhang bestehen sollen,ilebrigcns erweckte das Gedicht, bei) s. Er-scheinung, einige Kritiken, vorzüglicheine, wirklich eben so plumpe, als wü-thende, von Dennis, welche vergessen ist.Eine Zergliederung desselben findet sich indem bekannten ssllaz- on rke Lenins anctrvririnZs o5 kope, I17 Vir. ^Varron,B. 1. Lech z. S. 101. Ausg. von 1782.und eine kürzere in den Briefen zur Bil-dung des Geschmackes, Th. -. Br. 19.S. z8>. Ausg. v. 177z.) — kllls7 onunnarursl ssigtns in koerrz-, von GeorgEranville, (t 17z;) in der verschiedenenSamml. s. Werke, als >736. ja. z V. und öf.tcrer; ein kleines Gedicht; aber nichtohne Verdienst, weder in Rücksicht aufdie Vorschriften, noch die Darstellungderselben. OaS Leben des Verf. findetsich in CibberS I-ives, B. IV. S. 259und in Johnsons, B. z. S. 128. — Noch

lassen sich auch vielleicht einige andre eng-lische Gedichte, als Aaron Hills Kävicsro ckc puers, in s. W. I.< nä 1754und 1757. 8. 4 B. u. a. IN. hichcr rech-nen.— -- UebrigenS gehören, von den,be? dem Art. Acfrherib angezeigtenSchriften, Homc's ssiemcncs vi' Lrici-clsm vorzüglich hiehcr; und, bey demvorhergehenden Artikel finden sich verschie-dene vortrefliche, von der Poesie überhaupthandelnde Werke. — —>

lieber die Theorie der Poesie, in Veut-fcher Sprache: llnsre früheste» davonhandelnden Schriften bestehen allerdingsgrößtenthcils in bloßen Anweisungen zurVcrskunst, und enthalten, so viel ich de,reu kenne, nicht einmahl, wie die ähnli-chen Werke der andern Nationen , Bey-träge zur Geschichte unsrer Dichtkunst.Dem Liebhaber der Litteratur ist es, indessen,vielleicht nicht unangenehm, hier eine Nach-richt von einigen zu finden. Die älteste,mir bekannte ist: Joh.Engards deut-sche Profoüie, d. i. H?orhwen0igel:Unterricht, auf welcherlei ZlDeiseund Art in deutscher Sprache,Vers unid Reime, nach rechter poe-tischer Runfr zu machen, Ingolst.158z. 8 — Buch von der teur-schen Poeterez?, in welcher alle ihreEigenschaft und ougchor gründ-lich erzählet, und mit Erempelnausgeführt wird, verfert. vonMarc. Vpizen, Brieg ,624. 4.äVl'ttenb. 1647. 8. und im itcn B.der Trillerschcn Ausgabe von Op. Gedich-ten. Ferner, mit Anm. von Ensch Han-mann, Frft. (1645.) 12. Br. i6;g. 8.(Der Jnnhalt der 8 kurzen Kap. aus wehchcn sie besteht, ist folgender: „wozu diePocterci), und wenn sie erfunden wor-den ; von etlichen Sachen die den Poetenvorgeworfen werden, und deren Entschul-digung; von der tcutschen Poetcrcv; vonder Fugchör der deutschen Poesie, understlich, von der Jnvcntion oder Erfin-dung, und Disposition oder Abtheilungder Dinge, von denen wir schreiben wol-len; von der Zubereitung und Zier derWorte; und von den Reimen, ihrenUu 2 Wörtern