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gekommen ist, zeuget, wie die meistenSchriften dieses großen Mannes,von scharfen philosophischen Einsich-ten und feinem Geschmak. Doch hater, welches Key einem Genie, wiedas seinige war, das immer von denersten und allgemeinsten Grundsätzenanzufangen liebte, zn verwundern ist,sich blos bei) dem aufgehalten, wasder Zufall oder das Genie der Dich-ter bis auf seine Zeiten in der Poesiehervorgebracht hatte. Etwas allgc.meiner und zugleich weiter aussehendist das Lehrgedicht des Horaz; einWerk, wo die wichtigsten Lehren derKunst auf die vollkommenste Weisevorgetragen sind. Da es die größ-ten Geheimnisse der Kunst anzeiget,so sollte jeder Dichter dieses Werkunaufhörlich studiren. Aber Horazhat als ein Dichter geschrieben, demes nicht erlaubt war, sich in genaueEnrwiklung der Sachen einzulassen.Er spricht in dem Ton eines Gesetz-gebers, dessen Wille für Gründe die-net. In diesem Ton und mit nichtgeringerer Scharfsinnigkeit haben inFrankreich Boileau 5), und in Eng-land Pope von der Dichtkunstgeschrieben.
lieber die Theorie der Dichtkunst habenzeichneten, unter den Griechen: Ari-stoteles Daß das Werkursprünglich aus mehrern Büchern bestan-den hat, ist höchst wahrscheinlich. Ausserden Ausgaben mit den übrigen Schriftendes Aristoteles, wurde es zuerst in ei-nem lateinischen, aus dem Arabischen desAverrocS gemachten, Auszüge, mit derRhetorik zusammen, Ben. >481. 5. sS.die dluove dtem. per tervire ail'lilo»ris 5errersriz des I. M. Paitoni B. 2.S. 68. und die Libliorb. pineil.) unddann i» einer wörtlich lateinischen Ilebcrs.vonkaur. Valla (S. Maittairc >. S .661.)14p« gedruckt. Hierauf haben es heraus--
H /trr ste poeriquc.
") Lilsy on Llirislsm.
Krster Theil.
gegeben Aldus, mit mehrern Rhctorikernund rhet. Schriften des Aristoteles, Pen.>;v8. f. gr. 2) Alex. PacciuS, nebstAuslegungen, Ben. i;z6. 8. ,572. 16.Bas. >5Z7- 8. gr. und lat. z) Franc. Ro-bortcl, mit einer Umschreibung der Dicht-kunst des Horaz und bcsondern Abh. übcrdir Satire, das Epigr. die Komödie, diescherz. Poesie und die Elegie, Flor. 1548.5Bas. >555. k. gr. und lat. 4) Vinc. Ma-dius, und Bart, Lombardus, mit ge-meinschaftlichen Erklstr. und mit beson-dcrn Anmcrk. von dem erstem, Ben. ,;;o.5 gr. und lat. ;) Wil- Morest, Par.>;;;-8. gr. 6) Pct. Victorius, mit ei-nem Commentar, Flor. 1560 und-57z. 5gr. und lat. 7) Ant. Ricedboni, mit derRhetorik zus. und mit Scholien begleitet,Ben. 1579. 8> <584.4. Pat. 1587. <;s>.4.blos lateinisch. 8) Frdr. Svlburg, Frft.,584- 5 gr. und lat. 9) Dan. Hcinsius,bcy s. Abhandl. Do Loullicur. I'rsj-oell.nach einer veränderten Ordnung, Ougll. L.,6«. 8- <64;. <2. gr. und lat. <o) Paol.Beul, mit einem wcillckuftgcn, nichtschlechten, lat. Commentar, in welchender Text, einzeln, eingerückt ist, Padua<6>z. 5 Den. <625. <67;. k. 11) Thcod.Goulston, ^nslz-r. merbollo iliuilr.Lond. <625. 4. gr. und lat. und mit Sy-burgs, Dan. Heinsius u. a. Änm. Cambr.<696. 8. gr. und lat. welche Ausg. bcydenen, zu Edinb. <?zi. <2. gr. und lat.und Oxf. 1760. 8. gr. und lat. gemachtenzuin Grunde liegt. 12) T. Winstanleymit vcrsch. Lesarten aus Handschr. undAnm. und der Goulstonschcn Uebcrs. Oxf.1780. 3. gr. und lat. <z) Th. Harles,Lcipz. 1780. 8. gr. und lat. <4) Will.Cookc, nach Goulston, Lond. <788. 8.gr. und lat. <5) Frdr. Wolfg. Reiz, Leipz.8- gr. wozu wir Anmcrk. von Fr. Aug.Wolf zu crmarten haben. — — Ue-berselzt in neuere Sprachen, und zwar indie Italienische ist die Dichtkunst desAristoteles, von Vernardo Scgni, mitder Rhctor, zusammen, Fl.-549 4. —Von Lud. Castelvetro, mit eingedrucktemTexte, und einem großen Commentar,Wien 1570. q. und mit vielen Weglas-T t sungeu