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Ad. Elzbaimcr (( 162s) Wilh. Bauer(5,640) Ca» Nctschcr (f 1684)Abrah. Mignon (1 1679) Maria Elb.Mcrian (f i?>7).
Diatonisch.
(Musik.)
Aitit diesem Wort, das aus dergriechischen Musik beibehalten wor-den, bezeichnet man die Tonleiter,die von dem Grundton bis ans seineOctavc durch sieben Stufen heraufsteiget, von denen zwey halbe, dieübrigen ganze Tone sind. Also ma-chen die Tone L, O, L, II 0, N, c,eine diatonische Tonleiter. Alle Stu-fen bariun sind ganze Tone, außerden zweycn L-1J und die nurhalbe Tone sind. Die Veränderungder Ordnung in den Stufen, machtkeine Veränderung in dem Namen;denn die Tonleiter bleibt diatonisch,von welchem Ton man auch anfangt,so daß auch diese Reyhe lü, II (l,15. c, a. e, eben sowol eine diatoni-schcOctavc ausmacht, als die vorher-gehende. Eben so bleibet der Ton-leiter dieser Name, wenn auch gleichdie von den Neucrn eingeführten hal-ben Tone darinn vorkommen, wennnur in der ganzen Ocrave fünfStu-fcn ganze, und zwey Stufen halbeTone ausmachen; «o daß auch fol-gende Tonleiter k>. L, ?is, (Z, Ll,ci-, a. diaronisch ist.
Jeder Gesang, der seine Intervalleaus einer solchen Tonleiter nimmt,wird ein diatonischer Gesang ge-nennt; und da dieses in der heuti-gen Musik fast allezeit geschieht, in-dem nur in gar wenigen Fällen an-dre Fortschreitungen vorkommen, soist eigentlich unsre ganze Musik diato-nisch, nur mit der Ausnahme, daß bis-tvcilcn einzcle ckromacische oder c?v-karmonische Gange darinn vor-kommen.
Wenn man überall nach ei-ner gleichschwebcndcn Tempera-
tur") singen konnte, so warederdia-tonische Gesang nur von zwcycrleyArt, nämlich der harte und der Wei-che, weil gar alle harte Tonleiterneinander vollkommen gleich wären,so wie auch alle weiche einander glei-chen würden. Nach jeder andernTemperatur aber hat jeder Grundtoneine ihm eigene diatonische Leiter, diesich, wenn man auch auf kleine Ab-weichungen der Intervalle sehen will,von jeder andern unterscheidet »*).Indessen kommen gar alle diatonischeGesänge darinn mit einander übercin,daß keine Intervalle darinn vorkom-men, die kleiner, als ein halber Tonsind, und daß der Gesang nie durchzwey hinter einander folgende halbeTone fortschreitet.
Der diatonische Gesang scheinetnatürlicher und leichter zu seyn, alsirgend ein andrer, der durch kleinereIntervalle fortschreitet, oder der meh-rere halbe Tone hinter einander hörenläßt; selbst die bloße diatonische Ton-leiter giebt in der natürlichen Folgeihrer Töne sowol im Auf - als imAbsteigen, schon einen leichten undguten Gesang,
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welches
') S. Temperatur,") S. Intervall,