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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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Dek

Wachsmlitft, 5. 4 Bl. Plafonds fürMahl«- und Sluceateur, von P. Decker,5. 4M. 'Allerhand Dcckenstücke für Mah-ler und Skuccatur, von ebend. U 5 Bs.

u. v. ci. m.

Don >virklichen Deckcnverzicrunscn sind,unter mehrern, i» Kupfer gestochen: Uezilakvoll cle Is Ohzpelle lli Laulx » gem.von kc Brun, gest. von Ger. Audran, t'.

plakuncl llu pavillvn lle I ^ururo6e Ssulx, »on eben diesen Künstlern, 5.4 Bl. I^e plat'onä lle ls pcriro La-lerie lle Vertaillez, nach Mignard, vonGer. Audran, f. z Bl. Ue. plakonllllu V-,1 cio Qrsce, von cbcndcns. k. 6Bl.

/Zrsdechucs i>nr. clez Loinz cle !.,»vio er clo ls Ville ^ririenne, avoc lesjN-ltviills, p. A/lr. Uooco, ?ai-. 1786.k. u. ». a. m. S. übrigens den Art.Verzierung.

D e k e l.

(Baukunst.)

Der oberste Theil des Saulenstuhls,welcher den Würfel und Fuß dessel-ben bedckt. Er wird nach Beschaf-fenheit der Ordnnng, mit mehr oderweniger Gliedern verziert, wobei)sich die Baumeister selten an festge-setzte Regeln und Verhaltnisse binden.Die Hauptfache ist, daß der Dckelin Ansehung der Hohe ein gutesVerhältnis) zum Säulenstuhl habe.Golvmann gicbt den drcy Haupt-theilcn des Saulenstuhls, dem Fuß,dem rvürfclund dcmDckel, folgendeVerhaltnisse: 6: 11 :z. Folglichist der Dekel halb so hoch als derFuß.

Dekcngemahlde.

Gemähldc, die auf den Deken derZimmer, oder ganzer Gebäude ange-bracht sind: sie werden auch mit demfranzösischen Namen Plarfonss ge-iiennt, weil die waagerechten Dekenin dieser Sprache platskonlls ge-nennt werden. Schon die Alten hg-

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ben bisweilen Gemahlde auf den De-ken angebracht, die aber, wie anseinigen Fragmenten zu schließen ist,aus bloßen Zierrarhen bestanden ha-ben, und also von ganz andrer Art,als die neuern gewesen sind; denndie Dekcngemahlde der Neuern stelleninsgemein eine Handlung vor. DerMahlcr hebt durch seine Arbeit dieDeke des Baumeisters wieder weg,laßt uns an deren Stelle den Him-mel, oder die Luft sehen, und in der-selben eine Handlung von allegori-schen oder mythologischen Personen.Dadurch bekommen diese Gemahlde,wenn sie nur sonst die Vollkommen-heit ihrer Art haben, über andre Ge-mahlde den Vortheil, daß sie einiger-maßen aufhören Gemahlde zu seyn,indem man den wahren Ort derScene zu sehen glaubt. Bisweilenwerden auch würklich historische Per-sonen gemghlt, die sich aber in dieLuft schlecht schiken.

Diese Gattung scheinet mehr Ue-berlcgung, Erfindung lind Kunst zucrfodcrn, als immer eine andre Gat-tung der Mahlcrcy. Um nicht un-natürlich zu seyn, kann sie keine Vor-stellung wählen, als die sich zu demOrt der Scene, der die offene Luftoder der Himmel ist, schiket. Daes also keine menschliche Handlungseyn kann, so bleibet dem Mahlerdie ganze Mythologie und die Alle-gorie offen: nicht blos die heidni-sche Mythologie, die sich selten inunsre Gebäude schiket, und beson-ders in Kirchen höchst abgcschmaktwäre; sondern auch die christliche,die an Engeln und Heiligen einenreichen und crhabencrn Stof hat,als an den Göttern des Olympus.Die Allegorie in ihrem ganzen Um-fang ist dazu schiklich, vorzüglichaber die, welche Würkungcn der Na-tur vorstellt, weil Luft und Himmeldie Hauptscencn der Elemente sind.Jahres - und Tageszeiten, jede großeNaturbegebenheit, als Aeußerungen

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