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1 (1792) [A - D]
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594
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594 Dec D e k

D e k

>7zci ivvntanini in sLibl.llolla Uloq.

j»l. B. i. S. ?Z4 u, f Ausg. von i?5Z. Zcav. Qnadeio, in s. 5r»r. c ktzZ.ll'ogni Poe/!», Vol. I V. <Z. 048 U. f.In ncuern Zeiten ist das , zu Raven-na befindliche Grab des Dichters, lllnr.,78z. t. 9 Bl. in Kupfer gestochenworden.

Decime.

(Musik.)

Ein Intervall, dessen Tone zehcndiatonische Stufen von einander ab»stehen, als C-e. Die Dccime isteigentlich die Terz von der Octavedes Grnndtoncs, und wird auch nieanders, als eine Terz behandelt.Deßwegcn wird auch der Name De-cime hauptsachlich nur gebraucht,wenn von dem Contrapnnkt dieRede ist, wobcy die Decime noth-wendig von der Terz musi unter-schieden werden, da in Absicht auf dieHohe ein großer Unterschied zwischendem Contrapnnkt in der Decime unddem in der Terz ist "), obgleich sonstdie Regeln der Harmonie zwischendiesen beyden Intervallen keinen Un-terschied machen.

D e k e.

(Baukunst.)

Die obere von den Flachen, die denRaum eines Zimmers einschließen.In gemeinen Zimmern wird sie ge-rade gestrckt, und überall waagerecht.In großen Saalen giebt man denDekcn bisweilen eine pyramidischeGestalt, und alsdenn werden sieRapSeken genennt.

Die Dcken werden entweder blosmit Kalk und Gyps beworfen, odervon Tafelwerk gemacht, und in Hey-den Fällen entweder glatt gelassen,oder in Felder eingcthcilt, oder mitverschiedenen Zierrarhcn ausgeputzt.Die schlechteste Art ist die glatte*) S. Contrapunkt.

Kalkdeke; ihre weiße Farbe vermehrtdie Helligkeit des Zimmers: willman sie verzieren, so kann man siedurch Kalkleisten in Felder einthci-len, oder mit allerhand Srukkatur-arbeit verschönern. In prächtigenZimmern werden sowol an den vierEken der Dcke, als in der Mitte der-selben, allerhand Zierrathen vonStuk angebracht und verguldet. Die-ses wird jctzo nicht selten so übertrie-ben, daß das Auge von allein an-dern abgezogen und nur auf die Dc-ke gerichtet wird.

Allzuprächtige Auszierungcn derDcke scheinen dem guten Geschmaknicht völlig gemäß zu seyn. Cs istbeschwerlich, zumal in Zimmern, dienicht sehr groß sind, in die Hohe zusehcn, und doch wird das Auge da-hin gelokt. Die besten Zierrathenmüssen den Wanden der Zimmer ge-widmet seyn, und durch nichts andersverdunkelt oder geschwächt werden.Wolgezeichnete Cartouchen in denEken derDckcn stehen am besten, weilman sie bequem sehen kann. Unterdie kostbarsten Verzierungen der De-kcn sind die Dckcngon'.ahldc zurechnen, wovon der besondere Arti-kel nachzusehen. Von den Dcken inder alten Baukunst findet man bcyWiukelmaim einige artige Anmer-kungen 5).

^ -H-

(») Zu Verzierungen der Decken kön-nen, unter mchrern, Anivcisungen ge-ben: Uivre eis llllitonstz ck'spres Vir.Lk-irmecon, Ar. p, Lerm. tUillrsn, t.6 B>l. Ulatonllz or Lnrnieboz, vonBouchcr dem j, t. 6Bl. Uivre st-plotonlls, p. Luvillicrs, t. 6 Bl.tllelings conroiniriF 48 OciiAns »trke Enrique t-rvrei^eie, d), llUn--ton, toi. Lecken oder Plafonds von

Wachs-

») Anmerkungen über die Baukunst derAllen S. 4Z-