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von der erste ein Allegro, der zweyteein Adagio oder Andante, und derdritte wieder ein Allegro oder Pre-sto ist. Der erste Thcil ist insge-mein der längste, der letzte der kür-zeste, und man kann sich von derGroße eines solchen Tonstüks ausdem ohngefehrcn Zeitmaaße, dasG'.lan? dafür angiebt, einen Be-griff machen. Nach seiner Bemer-kung hat das Concert die beste Große,wenn der erste Thcil etwa fünf Mi-nuten lang, der andre fünf bissechs, und der dritte drei) bis vierMinute», und also das ganze Con-cert eine Viertelstunde dauret. Je-der Theil fangt mit allen Instru-menten zugleich an, und Hort auchso auf; in der Mitte laßt sich inci-stenrhcils nur das Hauptinstrumenthören, und hat alsdenn blos einenbegleitenden Baß, hier und da abereine sehr einfache Begleitung ande-rer Instrumente; doch fallen sieauch mitten im Stüke bisweilen wie-der ein. Wem mit besonder» An-merkungen über die Beschaffenheitdieses Conccrts gedient ist, der kannin Eluanzens Anweisung die Flötezu spielen, im XVIII- Hauptstük,den Z2stcn und einige folgende Pa-ragraphen lesen. Wir begnügenuns hier folgendes anzumerken:i. In dem Ritorncl wird derHauvt-satz, den die concertirende Stimmehernach ausarbeitet und verzieret,vorgetragen. Dieses schließt in demHaupttone, ehe der Conccrtist an-fangt. 2. Hierauf laßt sich die con-certirende Stimme hören, und tragtentweder die Melodie des Ritornelsvor, oder laßt gar eine andre hö-ren, mit welcher sich der Hauptsatzdes Ritornels ganz oder stückweisevereinigt. Je mehr neues in derConcertstimme vorkommt, das imRitornel nicht gehört worden, wennnur dabei) in der Begleitung Satzeaus dem Hauptlhcma vorkommen,desto besser wird es sich ausnehmen.
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Hingegen steht es nicht gut, wenndie concertirende Stimme verschie-dene Passagen anbringt-- die mitdem Hauptthema keine Verbindunghaben, z. Man kann wechselsweisemit fünf - vier - drey - und zwcy-siimmigem Spiel abwechseln. Aberje weniger Stimmen sind, desto mehrmuß sich der Gesang durch wahreSchönheiten der Melodie auszeich-nen. 4. Hiebe») können mit Ueberle-gung allerlei) Arten von Contrapunk-ten, gebundene und freye Nachah-mungen, und selbst Canones von al-lerhand Arten angebracht werden.
Das Concert hat eigentlich kei-nen bestimmten Charakter; denn nie-mand kann sagen, was es vorstel-len soll, oder was man damit aus-richten will. Im Grund ist es nichts,als eine Hebung für Setzer und Spie-ler, und eine ganz unbestimmte, wei-ter auf nichts abzielende Ergötzungdes Ohres.
Concertirende Stimmen oderInstrumente sind solche, die in einemTonstük nicht blos zur Begleitungoder Ausfüllung dienen, sondern mitandern in Führung der Hauprmelo-die abwechseln.
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Vom Concert, in der erffcrn Be-deutung des Wortes, handeln, Lreve
rrsrrsro loprs le TZcaciemui in Klutic»,lii ^l. tllellanclro ttsnoddio, Ven.,571.4. — II Oelideriu: de' (Zon-cerr! cii varij 8rrumenri mulieali, Oi'nl.äl /Zlemanno IZenell! (Annibal Mclona)Ven. 1594. 4- Hol. >599.4. lieberdie beste Einrichtung der öffentlichen Con-certc... von Jac. N. Forkel, Gott.1779. 4. — Dem luguiry iiico rlle llne^rcs, I-ond. 1784. 4. S. 42z zu Folge,sollen dergleichen Concerte erst in, 1.1678in England eingeführt, und von einemHrn. Britton veranstaltet worden sei»n. —
Von dem Concert» in der zave^tsnBedeutung des Wortes, daß heißt, von
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