mit Puppen dar. (S. )Vsreons tlift. okengl. pner. B. i, S. 240.)
Eine, den Englclndmi ganz eigene,hiehcr gehörige dramatische Lustbarkeit,waren die Leölures VN l-Iezftz des Alep.Stevens. Mehrere Nachrichten davonfinden sich im Göttingschen Taschenbuch,vom 1.1788. S- >zz. und in C- F. Flü-gels Gesch. des Grotcskekom. S. >08. —
Wegen der Komödie der übrigen christ-lichen Völker, als der-Holländer, Dä-nen, Schweden, Russen, Pohlen,muß ich, zur Schonung des Raumes,ans C F- Flügels Gesch. der komischentitteratur, B. I V. S. zz- u. f. verwei-sen. Zu den Schauspleldichtern der Rus-sen hcltte noch Catharina die zmeifte hinzugesetzt werden können. —
Die Geschichte der Komödie in Deutsch-land findet sich, in zu bekannten Werken,als daß sie nicht den deutschen Lesern zurGnügc bekannt sepn sollte. Auch sinddiese Werte selbst bey dem Art. Dramaangezeigt.
Von der Komödie der nickt christli-chen Volker finden sich Nachrichten indem schon öfter angeführten vierten Bandeder Geschichte der komischen Litteratur vonC. F. Flöget, Liegn. 1787.8. (als welcherüberhaupt von der Komödie handelt, undalso vorzüglich hiehcr gehört.) S. w-28.S. 115-1-5. — Won Indischen Schau-spielen dieser Art haben wir in der Sa-kontala, ans dem Englischen, übersetztvon G. Förster, Maynz 1791.8. cinBey-spiel, und in der Vorrede Nachricht vonniehrcrn erhallen. — —
C 0 n c e r t.
(Musik.)
Dieses Wort hat zweyerley Bedeu-tung. Es bezeichnet eine Versamm-lung von Tonkünsilem, die zusam-men eine Musik auffuhren; und be-deutet auch eine besondere Gattungdes Tonstüks. Im ersten C inn sagtman.: Es ist heule Concerr oep -Ho-fe; ein wöchentliche» Eonccrr. Imandern Sinn wird das Wort genom-
men, wenn man sagt: Er hat einViolin - oderLlötenconccrcgemacht.In folgcndcnAnmerkunzen wird dasWort in dieser zweyten Bedeutunggenommen.
Die Concerte sind von zweyerleyGattung, die von den Italiänerndurch die Namen Lcwcerto ^rolso,und Eoneerto cli Lamers, unterschie-den werden. Das erste hat mehrereHauptstimmen, damit verschiedeneInstrumente mit einander gleichsamstreiten; und eben daher (nämlichvon dem Wort LonLertsre) hat dieseArt der Musik ihren Namen. Insolchen Stüken ist eine bestandige Ab-wechslung der Instrumente, da balddieses, bald ein andres denHaupt-gesang oder die Hanptstimme führt,bald alle zusammen eintreten. DieHauptstimmen wechseln so gegen ein-ander ab, daß das, was das eineInstrument gespielt hat, von einemandern nach der ihm eigenen Art,bald freyer, bald genauer nachge-ahmet wird. Zu Verfertigung sol-cher Concerte also hat der Tonsetzeralle Künste des Contrapunkts *) no-thig; und da überhaupt die Arbeitmühsam und lwcitlauftig ist, sofindet sich selten ein Tonsctzcr, dersich damitabgicbt; daher solche Con-certe, besonders in Deutschland, un-gewöhnlich sind.
Das gemeine Cammerconcertkommt desto häufiger vor, weil je-der Virtuos glaubt, durch ein sol-ches Concert die beste Gelegenheit zuhaben, seine Geschiklichkeit zu zeigen.Ein solches Concert ist also für einbesonderes Instrument, das Cla-vier, die Violine, die Flöte, dieBaßgeige, die Gambe u. s. f. ge-macht, welches die Hanptstimmedes Tonstüks führet. Die Einrich-tung desselben ist, nach dem, wasitzt gewohnlich ist, folgende. Esbesteht aus drei) Hauptthcilcn, da-von
*) S. Cvntrapunkt.