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1 (1792) [A - D]
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in italienischer Sprache, Stücke au» demStegreif auf; aber der Reiz der Neuheitwar nicht groß genug, als daß die Fran-zosen lange Lust behalten Hütten, italie-nisch zu lernen; und die Gesellschaft warschon im I. >7>8 auf dem Punkte, Frank-reich zu verlassen, als Autreau cS wagte,für sie ein französisches Stück in drcyActen, untermischt mit Gesang und Tanz,Oe kurt-d-1'anßlais vu les nouvellesckebarczuscs > worin ein Theil der italie-nischen Eharactcrrollen bcybchalte» sind,zu schreiben. Der Beysall, welchen cSerhielt, munterte mehr Dichter auf; undvon nun a» wurden ähnliche Stücke, inwelchen die Maske dcS Harlekin verfeinert,und er aus einem bloßen Lalourck undQourm-, in einen, bald naiven, baldso gar verschlagenen Spötter allmählig um-gcschaffen wurde, so wie Parodien (worun-ter die aus Voltairs Oedip, im I. 1719die erste war, und deren schon von dervorhergehenden italienischen Komödie wa-ren gespielt worden) und mit unter auchnoch Stücke aus dem Stegreif und so garhalb italienische und halb französischeStücke vorgestellt. Aber auch hiebe» bliebdie italienische Truppe nicht stehen; sieversuchte alles, um sich, durch Mannich-faltigkeit, neu zu erhalten. Sie gab ganzeigentlich französische Komödien, worun,tcr, meines Wissens, l'ark>itre ciez clik-fercnäs, im I. >725, eine der ersten war,Feuerwerke, Pantomimen, u.d .M. lindendlich führte sie, durch eine stcve Nach-ahmung der Lcrva paclroria, mit Veh-behaltung der Musik deS Pcrgvlcsc, nichtallein die italienische komische Opcrnmusikauf dem Theater im 1.1754 ein, sondernbrachte auch ganz eigentliche französischeLustspiele mit Gesang, oder die französi-schen Operetten, darauf. Alles diesesschützte sie, indessen, nicht. Im 1.176-wurdc sie mir der französischen Opera co»mique dergestalt vereint, daß sie, wech-selsweise, mit dieser, aber nicht-, als ita-lienische Stücke, spielen durfte (deren nun,verschiedene, von Goldoni, für sie geschrie-ben wurden) und im 1.1780 wurde sie gänz-lich aufgehoben. Nur ein paar Mitglie-

der derselben, vorzüglich der Harlekin,wurden, von der französischen Opera c».mique in so fern betzbchalten, als auchdiese noch französische Stücke mit derglei-chen Rollen spielt. Die übrigen Mitglie-der derselben vereinten sich nun, mit an-dern, zusammen zu einer eigentlich italie-nischen komischen Opcrngesellschaft, welchenoch besteht, und auch Stücke in franzö-sischer Sprache mitunter ausführt. Uebri-gens sind die von der erster» dieser Gesell-schaften gespielten, französischen Stücke,oder die Entwürfe davon, in dem ck'h-s.rre Italien, p. Ur. Okerareli, ?sr.1695. 12. 6Bde. 1775. 12. 6 B. ge-sammelt. lind für die letztere haben sehrviele der, vorhin angeführten komischenDichter, als, ausser dem gedachten Au-treau, noch Fusclier, Romagncsi, lÄffi-chard, Fagan, de LiSle, (welcher von derRolle dcS Harlekin zuerst einen vorlrcfli-chcn Gebrauch zu machen wußte) Boissy,Marivaux, Panard, Piron, St. Foix,Sedaine, Mazon de Pezay, Florian, u.v. a. m. Stücke allerhand Art, mit undohne Harlekin, mit und ohne Gesang,Parodien, u. d. m. geschrieben. Zu dsescnkommen noch: Pierre Franc. Biancolelli,Domcnique gen. (f 17Z4) Jean Ant. Ro-magncsi (k >742. Oeuvr. Dar. 1772. g.2 B.) Sim. Ch. Favart, nebst seinerFrau (Oeuvr. 1'ar. 176z. 8. 10 Bde.vorzüglich Operetten, oder Lustspiele miteigentlichen Arien, an Statt der Vaude-villcs, von welchen die, auch unter unsbekannte dlinerce ü la cuur, gesp. im I.>755, eines der ersten, eigentlich französi-schen, Stücke für hie Oomeäie Italien»ne war.) Anscaumc(Oeuvr. ?. 1767.L. worin aber, bey weitem sich nicht alleseine Stücke befinden) Jean Fre. Mar-montel (Oeuvr. ?ar. 1788. 8- >7 B.)Pariseau, PüS und Barre, (deren StückegrößtcntheilS wieder aus Baudcvillcs be-stehen) Taeonnet, Bvuteiller, u. a. m.Auch sind, von den, durch diese Truppegespielten Stücken, Sammlungen, untcrden Titeln: dstouvesu Dbescre Italien,?ar. 1729 U. f. 12. IZ Bde. 175z. 12. icz B.Recuerk ciruil. äp piecez clu lökiear. Ir.