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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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556
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bifttianilzuc, sabuleuse, enkärinös,murale, recreattve, sacerieuie, ba-ckinc, kran^oile, nouvellc. Der Zweckaller war, die herrschenden Laster undThorheitcn lächerlich zu machen; und die-ser Zweck soll in vielen glücklich erreichtworden, aber sie selbst, zugleich, sehrbalde in plumpe und persönliche Satireausgeartet, und mit schmutzigen Aweydeu-tigkeiten angefüllt gewesen scyn. SMsehr wenige sind von den, wie es heißt,erschienenen vielen übrig; und von diesenist der angeführte Patclin die merkwür-digste und bekannteste. Sic ist verschie-dene Mahl, als Lar. 1474.1490. 4. 172z.8. und öfterer einzeln gedruckt, und sogar in das Lateinische (aber vermehrt miteiner Person, wie sie in den frühem Stü-cken gebräuchlich waren, welche die Zu-schauer auf die schönsten Stellen aufmerk-sam macht) Lar. iziz. 12. übersetzt, so wievom Brneys und Palaprat, im I. 1720umgearbeitet wieder auf die Bühne ge-bracht worden, aus welcher sie noch sicherhält. Ob sie, ursprünglich, wie Flö-get (Gesch. der kom. Litter. V.IV. S.-51)will, in Prosa abgefaßt gewesen, u. d. m.beruht auf bloßen Mutpmaßungen, undist nicht wahrscheinlich, weil, wenigstensnacd den übrig gebliebenen Stücken die-ser Art zu urthcilcn, keine andre, alsvcrsificirte, gespielt' wurden, llcbrigcnswerden, in verschiedenen derselben, nochmoralische Wesen, als vire und Loire,Leu, ksloins, Vrop und Lrou, Isouckund Huorre, u. d. m. aufgeführt; tindin andern haben die Personen noch nichtbesondre Nahmen, sondern heißen blos,bckati, Lemme, ldleveu, Lille, Veit»lai ll > u. s. w. wodurch denn, meines Bc-dünkens, der damahlige Zustand des fran-zösischen Theaters und der herrschend? Be-griff vom Drama, in ziemlich HellesLicht gesetzt wird. Auch führt eine der-sclb-n schon den Titel Komödie (Lome,ckie cles cleux Lilles er lies steux ma-riees), deren Verfasser die bekannte Mar-garet de Balois, Schwester Franz desersten, seyn soll. Mehrere Nachrichtenvon ihnen finden sich, unter andern, in

der kstick. cku 1"besrre kraue. B. ».S. izo u. f. B. z. S. 16z u. f. inC. F. Flögcls Gesch. der kom. Litt. B. IV.S. 249 (aber etwas mangelhaft und un-ordentlich). Eine zweite Gat-tung komischer Dramen aus diesem Zeit-punkt, sind die Soties, oder Gotisen.Ihre Entstehung fällt unter die RegierungCarls des sechsten (fi4-s)und also ludenAnfang des fünfzehnten Jahrhundcrtcs;und ihre Benennung so wie ihr Oascynschreibt sich von einer Gesellschaft jungerLeute her, welche, in diesem Zeitpunkte,unrce dem Nahmen der Lusans lausiouey sich vereinten, und deren Vorste-her Lriuce lies Lots oder ftni lies Lots,und zwar, wahrscheinlicher Weise, deswe-gen so hieß, weil er auf die Thorheitcndes menschlichen Geschlechtes sein Reichgründen wollte. Sie schrieben nicht allein,sondern spielten diese Stücke auch selbst,welche, ihrer Beschaffenheit nach, in sofern Achnlichkeit mit den Moralitäten hat-ten , als die darin auftretenden Personenblos allegorische Wesen, wie, z. B. IsIckonckc, /tbus, Lor ckillolu, Lvr alo-rioux, Loc corrompu, Lor rrompeur,Lor iZuuranr, Lorce solle, 8otce com-mune, Lotte occsliou, Lotte Liance,oder ftcnclice Franc, benekice perir,Vouloir exrraoräinaire, LeiFncur <lesto^e, LeiZneur cku plar ä'srFeur,/ebbe äs platte bourke, U. d. M. wa-ren. Aber sie wichen darin gänzlich vonihnen ab, daß sie nicht, wie die Morali-täten, gleichsam Moral lehren, sondernGebrechen und Laster züchtigen wollten;und, nach den übrig gebliebenen zu ur-thcilcn, verschonten sie weder die Geist-lichen, noch den König selbst, wenigstensnicht Ludwig den zwölften, der da§,warum er vielleicht Lob verdient hätte,seine Sparsamkeit, sich öffentlich von ih-nen vorwerfen lassen mußte, allein, gleicheinem weisen Fürsten, auch nie verlangt hat-te, in ihnen verschont zu werden. Anfäng-lich scheinen sie allein gespielt worden zuseyn; aber sehr balde wurden sie auch,mit den Moralitäten zusammen, von denLlercs cks la La^ocbs, und sogar, in

Ver-