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für ckarc ssrsmar. an Vrance, B. l. a.v. St. — in C- F. Flögels Gesch. dcrkom. Littcrat. B. IV. S. -45 u. f. —Auch enthüll zu dcr Geschichte dieser sowohl als der vorhergehenden Gattungvon Dramen in Frankreich, das Glossariumdes du Tauge, voc. k/Iuralirss, Tuckus,kubiner, kenrecockc, Vorlons^inm,u. a. m. sehr gute Beytra'gc. — —! Stücke weltlichen ^nnhaltcs, odersolche, welche, eigentlicher, Romo-Vien heißen können, sind in Frankreichsehr alt. Zwar haben die so genanntenTroubadours nicht, wie sonst behauvtctwurde, deren geschrieben, (S. den vckc.xrcl. der blick. iicreraire clcs Vroulzs-ckouis, S. TXiX.) ob sich gleich nicktlstugncn lcißt, daß ihre, unter Beglei-tung von Musik, und allerhand Tasckeu-spiclerkünsten und Gaukelepen, abgesun-genen Lieder, eine Art von Schauspiel ge.bildet haben müssen, und ob gleich dieneuesten Geschichtschreiber dcr französischenBühne, als die Verf. dcr blick, univer-selle ckes Ickearrez, und der Linns kci-slnr. lue I'src ciramarigue en Lrance,sie noch immerfort unter den dramati-schen Schriftstellern aufführen. Aber,tinter den Schriften ihrer nördlichen Mit-brüder, dcr 1>ouvcre5, hat Lc Grandein, wahrscheinlicher Weise, im iztenJahrhundert abgefaßtes Stück gefunden,Meiches den Titel se» <lu Kerker er ckesa lZcrgere führt, und unstreitig hichergehört. (S. Lslil. vu Lsnres cku Xll.er XIII, ticcle, B. ». S, Z48U. f.) Auchscheinen einige andre, eben daselbst ange-zeigte Stücke, als Lese» cku Velen»,ib.e Xlariage, und b.cs Lroilsckcs zurVorstellung bestimmt, oder Dramen ge-wesen zu felin. Indessen konnte es, na-türlicher Welse, nicht che eigentlich dra-matische Stücke gebe», als bis sich Men-schen zu ihrer Vorstellung zusammen gc-than hatten; und dieses konnte nichtwohl che erfolgen, als bis irgend eineandre Veranlassung dazu vorhanden war,unter welche», wie bereits bemerkt wor-den ist, die von religiösen Festen, die Na-türlichste seyn mußte. Diesem gcmllß fin-
den wir in Frankreich, bald nach der Er-richtung der vorher gedachten Gesellschaf-ten, verschiedene, dcr Geistesbildung desZeitalters angemessene Arten von weltli-chen Dramen, welche cmfstnglicl) mit je-nen religiösen und moralischen Dramenzugleich gespielt wurden, solche aber sehrbalde von der Bühne verdrängten. Dieemstern derselben waren die so genannten >Acrccn, Stücke in einen, Act, und vonwenigen Personen. Die Zeit ihrer Ent-stehung ist bis jetzt noch nicht ausgemacht.Gcwöhnliw wird die Erfindung derselbenden Mitgliedern dcr Bazochc zugeschrie-ben , und würde also in de/i Ausgang des>4ten oder in den Anfang des ,;ten Iahrh.fallen; aber Le Grand glaubt, in demvorher gedachten, vermeintlich im iztenJahrhundert geschriebenen .sc» >j» Veie-ein (a. a. O. S. z;? und ;;z) schon eineFarce, oder doch die Anlage dazu zu fin-den; und die Verf. dcr Encyelopcdic(Her. Vsrsäe) behaupten, daß in dcr,ums I. izio vollendeten Fvetsetzung desKoma» äe Is kecke, die berühmteste die-ser Farcen, dcr Advokat Patelin, bcrcitSangcführl ist, und daß wohl gar Willh.Loris (,s6o) der Verfasser derselben sehnkönne. Indessen wird eben dieses Stückvon andern wieder andern, und zum Thcilviel spütern Schriftstellern, als dem PierreBlanche! (f 1519), dem Franc. Cordimil,u. ci. m. bepgelegt; und wahrscheinlicherWeise liegt derselben eine alte Erzcihlung(ckabllsu) zum Grunde, auf welche in derFortsetzung des kc,r»z» cke fg Kufe an-gespielt wird, und das irgend einer dcrvorher genannten Sichter in dramatischeForm brachte. Doch, dem sei,, wie ihmwolle ; genug, höchstens erst mit Ausgangdes vierzehnten JahrhundertcS könnenStücke dieser Art rcgrlmcWg auf derBühne erschienen sepn, weil es nicht ehe,gleichsam stehende SchauspielgeseNschastmgab; und, von diesem Zeitpunkte an,wurden auch sehr viele geschrieben und ge-spielt. Es scheint deren von verschiede-ner Gattung gegeben zu haben; wenig-stens spricht La Porte, in feinem WerkV0N de».BeywörterN, von Larve ^>) c icke,
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