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1 (1792) [A - D]
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Leibesstrafe untersagt wird, in geistlichenKleibungen aufzutreten; ein Beweis, daßdie Vers, der Flick. (in 'Fbcarre branc.(B. >. S. -) und ihre Ausschreibet', nichtsonderlich unterrichtet waren, wen» siebehaupten, daß unter eben diesen Königensich keine Spur mehr »on dergleichenSchauspielen findet. Von welcher Be-schaffenheit diese aber waren, ist nicht mitEewiShcit bekannt.

Das Altec der Acisrli'ckcn Schau-spiele, oder Mysterien in Frankecich,da» heißt der, in der Landessprache abge-faßten Stücke dieser Art, kcigt, so vielwir jetzt wissen, bis in dos dreizehnteJahrhundert hinauf, (K, babl. ou L»n.res ciu XII. er ein XIII, 8iecle, par.1779. 8- zB. B. >. S. za; u. f. wo dieBeweise und Beläge dauon sich finden)und folglich kann nicht, wie Riceoboni(Ilcfiex. bitter, er erir. lue les 1 lies-rrcs cle l'biurepe, S. 79), SigNorelti(Krit. Gesch. des Theaters, Th. 1. S. zzzund z;z), C. F. Fidgel ( Gesch. der kom.Litter. B. IV. S- 2z;) u. a. m. wollen,der erst, mit Ausgang des vierzehntenJahrhundertcs gebildete, so genannte(ltwiir n-zal die Veranlassung dazu ge-geben haben, welches der letztere um de-sto minder hätte nachschreiben sollen, daer, und nur auf der vorher gehendenSeite, selbst dergleichen Schauspiele schonaus dem Anfange des vierzehnten Jahr-hundertcs anfährt; und da jene Be-hauptung sich wahrscheinlich nur daraufgründet, daß in einige Stücke dieser Art,als in das bäzckcrc <to la ?!ifiic>n, la-teinische Hymnen, in der Form des (lfiancroz-sl eingewebt sind. (S. blick. cku Ichear.Franc. B.I, S. Z71. Amst. Ausg. ) In.dessen erhielten diese Schauspieler dadurch,daß umS I. >z8o sich eine besondre Ge-sellschaft in Paris (LcnFrerie ein la?aF>stcin) zu ihrer Auffährung vereinte, unddergleichen regelmäßig, an einem bestimm-te» Orte, vorstellte, mehrere Selbststän-digkeit, so wie bis zum I. -54». als inwe.chcm sie untersagt wurden, sich aufdem Theater, (S klick. cku "Tb. Franc,Amst. Ausg. B, 1. S.zs. B.S. 2 u. f.

vergl. niit B. z. S. 24, u. f. der PariserAuSg.) und Signorclli (Krit. Gesch. desTheaters, Th. 2. S.;) hätte dieses Ver-bot ja nicht mit einer Sentenz über denMangel des Geschmackes der Franzosen indiesem Zeitpunkt begleiten sollen, da dieseStücke auch in Italien, und Zwar umdieselbe Zeit, nicht allein verboten, son-dern auch noch lange nachher daselbst ge-spielt wurden. Geschrieben sind deren in-dessen in Frankreich noch viel später wor-den. In der iZüzIiorliequc ein ch'kcarrcFranc, wird eine IKaickance ckc ). L.eine eZclorsrion cles crnis Ilois, u.a. St.m. welche erst ums I. >6zc> sollen erschie-nen scyn, angeführt. Ausführliche Nach-richten und zum Thcil Auszüge davon lie-fert, unter andern, die klick. (tu FbcacrsFranc, im iten, 2ten und zten V.-der erste Band der Lilais bickcr. Für1'vrigine er les jrrngrcs cle l'arr ckra-inar. en kckance, star. 1784. >ä,L. Riccobvni, in den Ileckex. . . Fürles stisserens Icheacre cle lVuroge,S. 79 u. f. --- C° F. Flögcl in f. Gesch.der kom. Litterat. B. IV. S.ozz u. f. undGesch. des Grotcskckom. S. 87 u. f. S.

auch Barle, Art. LKocczuer.

Die, eigentlich aus den Mysterien ent-sprungenen , und mit ihnen verbundenenLlssoralitäteii, oder diejenigen Stücke,in welchen vorzüglich lauter allegorischePersonen auftreten, scheinen in Frank-reich mit Ausgange des vierzehnten, oderim Anfange des fünfzehnten Jahrhundcr»tes entstanden zu spyn. Ilm diese Zeitnähmlich wurde die Innung der Prvkura-toren (I-a ka^ockc) zu Paris, wahr-scheinlicher Weise durch den Bcyfall, wel-chen die vorher gedachte Gesellschaft er-hielt, bewogen,, auch Schauspiele zu ge-ben; und da jene auf die Vorstellung derheil. Geschichten ein ausschließendes Pri-vilegium hatte: so verfielen diese auf dieVorstellung von Stücken, welche die Mo-ral lehren sollten. Wenigstens ist nichtbekannt, daß deren dort wären früher ge-schrieben worden. Nachrichten von ihnenfinden fi t' in der Hill, äu I bcar. Fr. imLten und zten B.- in denLcksisbicknr.

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